Frauengesundheit

27 Februar 2018 um 5:25


Was passiert, wenn Frauen Viagra nehmen? Wirkung und Folgen

Was passiert, wenn Frauen Viagra nehmen? Wirkung und Folgen

Wenn Frauen auf solch ein spezifisches Medikament wie Viagra (Sildenafil) Acht geben, bedeutet es nicht, dass sie irgendwelche Funktionsstörungen haben oder dass ihr Intimleben nicht knackig genug ist. In den meisten Fällen interessieren sich Frauen einfach für dieses Thema: Was passiert wenn sie Viagra nehmen? Dürfen sie das Präparat einnehmen? Was bewirkt Viagra bei Frauen? Solche Fragen stellen alle Frauen.

Die Wirkung von Viagra

Die Bequemlichkeit und eine hohe Wirksamkeit dieses Potenzmittels wurden von Männern seit langer Zeit hoch eingeschätzt. Obgleich Viagra Preis pro Tablette ziemlich hoch ist, hat es bis heute unter den Betroffenen großen Zuspruch und wird in großen Mengen ausgekauft.

Dank den günstigen Viagra Generika können Männer die Freude des vollwertigen Geschlechtslebens fühlen, wovon die Statistik und Erfahrungsberichte zeugen.

Die Wirksubstanz ist ein selektiver Hemmer der Phosphodiesterase-5. Regelgerecht wird bei Männern bei der Erregung Stickstoffoxid produziert, das die Synthese von cGMP (zyklisches Guanosinmonophosphat) aktiviert, das von der Phosphodiesterase zerstört wird. Das cGMP bewirkt die Glattmuskeln vom Penis, verstärkt seine Blutfüllung. Deshalb fördert Sildenafil die Stärkung der Erektion.

Viagra ist ein hoch effektiver Heilstoff. Sildenafil hat solche Anwendungsgebiete:

  • die Abwesenheit der Erektion;
  • eine schwache Erektion oder die Unfähigkeit sie aufrechtzuerhalten.

Es ist von Bedeutung, dass die Geschlechtslust des Mannes in Ordnung ist. Nur das Vorhandensein der Libido in Kombination mit der Stimulation bedingen den erwünschten potenzsteigernden Effekt.

Was die Wirkung von Sildenafil bei Frauen angeht: durch die Abwesenheit des Penis wird der erstrebte Effekt nicht erreicht, auch wenn die Frau Viagra einnimmt. Aber man soll sich nicht ärgern, weil Pharmazeuten längst Entwicklungsarbeiten in dieser Richtung durchführen. Viagra kann die Blutfüllung der Kleinbeckenorgane verstärken, was den physiologischen Bestandteil der Erregung stimuliert.

Die Antwort auf die Frage von vielen Frauen: Dürfen Frauen das männliche Potenzmittel Viagra einnehmen? ist Ja!

In den Foren schreiben manche Personen, dass Viagra männliche Hormone enthält, wodurch Frauen diese Tabletten nicht anwenden dürfen. Aber das ist ein Irrtum. Viagra enthält keine Hormone. Nach der Verwendung wird bei Männern oder Frauen keine Gewichtszunahme beobachtet, die Haare beginnen bei Frauen intensiv nicht zu wachsen (worüber auch in den Foren erzählt wird).

Falls man der Frau Viagra ohne ihr Kenntnis gibt, wobei sie keinen Sex haben will, dann erfolgt der Geschlechtsverkehr nicht. Die Frau wird dank Viagra Original keine sexuelle Erregung empfinden. Außerdem ist der Mechanismus der Erregung bei Frauen ganz anders. Männer können einfach eine nackte attraktive Frau anblicken, das reicht. Frauen werden von anderen psychologischen Faktoren beeinflusst. Sie benötigen die Schönheit, den Körperbau, Courmachen, die Aufmerksamkeit des Mannes usw.

Manche Frauen haben aus verschiedenen Gründen Störungen der Produktion des Scheidensekrets. Ohne irgendwelche Gleitmittel kann man einen Geschlechtsakt kaum durchführen. Dabei sind Frauen erregt, aber ihre Scheide ist trocken. In solchen Fällen, wenn die Frau Viagra einnimmt, hilft ihr das Präparat.

Befindlichkeit

Im Internet erzählten manche Frauen, dass sie nach der Einnahme von Viagra einen Kraftandrang, eine intensive Erregung, einen starken Orgasmus hatten. Das wirkt psychosomatisch und liegt darin, dass sich die Frau betreffs der Wirkung des Mittels aufgeredet hat, wie beim Placebo-Effekt. Placebos sind Stoffe, die keine Heileigenschaften aufweisen, als Heilmittel gebraucht werden, deren Wirkung mit dem menschlichen Glauben an ihrer Effektivität verbunden ist. Solche Tabletten heißen auch Leermedikamente. Der Glauben daran, dass Sildenafil den Geschlechtsakt und Empfindungen wirklich angenehmer macht, sichert das Resultat. Dieser Zustand heißt die Selbstsuggestion. Das wird von Psychologen dadurch erklärt, dass nachdem die Frau Erfahrungsberichte über ein weibliches Potenzmittel gelesen hat, wird die Information im Unterbewusstsein abgelagert. Dieser Faktor wird bei der Anwendung der Tablette führend. Das Unterbewusstsein erinnert sich daran, was in der Gebrauchsanweisung geschrieben wurde. Falls es geschrieben wurde, dass das Präparat in 40 Min. wirkt, empfindet die Frau in 40 Min. die Erregung unabhängig davon, ob sie das weibliche oder männliche Mittel eingenommen hat.

Vor der Verwendung von Tabletten soll man die Gebrauchsanweisung lesen. Viagra steigert die Libido nicht, aber positive Emotionen entstehen im Hintergrund einer ausreichenden Scheidensekretion und der Verbesserung der Blutzirkulation in den Kleinbeckenorganen.

Die Wirkung von Viagra bei Frauen hat folgende Aspekte:

  • die Verstärkung der Blutzirkulation der Kleinbeckenorgane;
  • die Steigerung der Empfindlichkeit der Nervenenden durch den Blutzustrom;
  • die Intensivierung der Scheidensekretion.

Nicht alle Frauen und Männer dürfen Sildenafil gebrauchen. Das Potenzmedikament hat solche Vorteile: Es verändert die Lebensvorgänge nicht, wird aus dem Orgasmus in 10-15 Stunden ausgeleitet.

Nebenwirkungen und Gegenindikationen von Viagra auch bei Frauen

Unabhängig vom Gesundheitszustand soll sich die Frau vor der Einnahme von einem Arzt beraten lassen, weil manche Pathologien unauffällig ohne Symptome verlaufen und zu den Kontraindikationen gehören können.

In manchen Situationen wird das Präparat den Männern und Frauen gegenindiziert:

  1. falls Frauen unter 18 Jahre alt sind;
  2. falls beliebige Herzpathologien diagnostiziert wurden;
  3. in der Schwangerschaft und beim Stillen;
  4. bei der individuellen Unverträglichkeit gegenüber Sildenafil;
  5. falls Medikamente mit Nitraten verwendet werden;
  6. beim Vorhandensein von bösartigen Neubildungen, Muskelgeschwulsten;
  7. beim Vorhandensein von Nerven- und psychischen Erkrankungen.

Sildenafil kann nicht nur Kontraindikationen, sondern auch Nebenwirkungen auslösen. Man muss keinesfalls die festgestellte Dosierung und die Anwendungsdauer verändern!

Bei dem Einsatz entstehen Gesundheitsprobleme, unter anderem die Nebenwirkungen:

  • Arhythmie, Tachykardie;
  • Schwindelgefühl, Ohnmacht;
  • die transistorische Farbenagnosie;
  • Übelkeit, Erbrechen, Diarrhoe;
  • die Senkung des arteriellen Blutdrucks, des Konzentrationsvermögens;
  • Nasenblutungen.

Also, die Nebenwirkungen sind ganz stark, deshalb soll man selbstständig Viagra nicht verwenden. Falls die Nebenwirkungen in der Gebrauchsanweisung erwähnt wurden, bedeutet es, dass sie wirklich entstanden. In 97% der Fälle wird das Präparat von Frauen gut ohne unerwünschte Erscheinungen vertragen.

Hat Viagra direkte Gegenanzeigen? Sicherlich ja! Den Frauen, deren Berufstätigkeit mit den komplizierten Vorrichtungen und Situationen verbunden ist, die eine schnelle Reaktion verlangen, wird Sildenafil durch potenzielle Blutdruckschwankungen, Störungen des Herzrhythmus, der Farbwahrnehmung, der Konzentrationsfähigkeit kontraindiziert. Aus denselben Gründen soll die Frau Tabletten nicht anwenden, wenn sie vorhat, Auto zu fahren.

Dürfen Frauen das männliche Viagra anwenden? Ja, sie dürfen, falls sie keine Gegenanzeigen haben. Dabei bedingt das Heilmittel keine negativen Folgen. Aber Frauen sollen Potenzmittel ohne Rezept oder andere Präparate nicht missbrauchen. Vor der Verwendung der Tabletten sollen Frauen einen Arzt besuchen, um die Gesundheit nicht zu beeinträchtigen und die Wirkung klarzumachen.

Addyi als die Lösung der sexuellen Probleme bei Frauen

Heutzutage versprechen Pharmazeuten den Frauen sexuelles Verlangen zu verkapseln. Aber ist es möglich? Und braucht man im Grunde genommen Viagra für Frauen?

Das wäre sehr einfach, wenn man die Tablette zu jedem Zeitpunkt in den Mund legen und warten könnte, bis die angenehme Welle den Körper anfüllt. Das Problem der Männer liegt häufiger in der Unfähigkeit, den Sexualkontakt zu Ende zu bringen. Das Problem der Frauen liegt öfter darin, dass das Verlangen an sich abwesend ist. Laut den Befragungen erreichen zirka 30 Prozent der Frauen praktisch keine sexuelle Erregung.

Vor einigen Jahren haben US-Pharmahersteller die Eingabe zur Verkaufsgenehmigung des weiblichen Heilstoffs namens Addyi (die Wirksubstanz Flibanserin) eingereicht. Nach einem langen Auf und Ab haben sie die Genehmigung erhalten. Doch das Präparat, das nur Ende 2015 zum Verkauf gelangte, ist in Deutschland noch nicht erhältlich. Auch in den USA wurde Addyi unter Vorbehalt genehmigt, die von seinen Nebenwirkungen bedingt sind. Wenn die Frau das Mittel einnimmt, sind folgende unerwünschte Effekte möglich:

  • Kopfschmerzen;
  • Schwäche;
  • Schwindel;
  • Übelkeit;
  • eine unvorhersehbare Wirkung bei einer Depression.

Der Versuch das weibliche Viagra zu erfinden — Lybrido

Bis heute werden Versuche unternommen, weibliches Viagra zu erfinden. Aber die meisten Heilmittel (z.B. Lovegra) wurden auf der Basis des Wirkstoffs Sildenafil geschafft. Er erweitert Gefäße und sichert einen Blutzustrom zum Penis. Auf diese Weise bekommen Männer eine Erektion. Aber diese Methode ist ergebnislos, wenn sexuelles Verlangen fehlt.

Lybrido wirkt auf eine andere Art. Es stimuliert die Produktion von Testosteron, das die Belohnungszentren im Gehirn beeinflusst, die Libido erhöht, den Dyskomfort hemmt. Das bewirkt die Quelle des Wunsches – unser Gehirn. Gynäkologin Odile Buisson ist dabei optimistisch: „Falls klinische Studien beweisen, dass Lybrido unbedenklich ist, wenn es richtig verschrieben wird, wird es für viele Frauen nützlich sein. Ich habe Patientinnen, die ihren Partner lieben, doch sie leiden darunter, dass sie einen unausreichenden oder keinen Wunsch hegen.“

Wie kann man feststellen, wo die Liebe in den Wunsch übergeht? Das ist nämlich sehr schwierig. Der Sexualtrieb der Frauen ist mit den Gefühlen und dem allgemeinen emotionellen Zustand eng verbunden. Lybrido berücksichtigt diesen Zusammenhang nicht. Alle Mittel, die die Libido stimulieren, wirken nur physiologisch. Der Mechanismus der Entstehung des Wunsches ist sehr kompliziert. Nur chemische Formeln können das Problem nicht lösen. Sexuelle Probleme der Männer und Frauen sind oft mit psychologischen Problemen verbunden. Das Intimleben beruht auf Emotionen.

Auch wenn die Wunderpillen allen Frauen die stabile sexuelle Aktivität sichern, können langfristige Folgen unvorhersehbar sein. Der Organismus kann die Produktion des Hormons auf natürliche Weise aufgeben und vom Präparat abhängig werden. Die Beziehungen, die auf dem künstlich stimulierten Antrieb beruhen, sind kaum langlebig.

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Emma Fischer

Emma ist seit 5 Jahren in der Pharmabranche tätig und schreibt für Europe-Pharm.com über Medikamente, Schlankheitsmittel und andere Nahrungsergänzungsmittel. Dieses Thema liegt ihr im Blut, weil ihr Vater ein erfahrener Therapeut ist. Emma ist sehr gesundheitsorientiert und zeigt großes Interesse für Themen Fitness und Gesundheit. Sie hat viele erfolgreiche Diäten hinter sich. D.h. Sie schreibt darüber, was sie selbst getestet hat. Sie reist gerne durch Europa und engagiert sich politisch.

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