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Gesundheit

Symptome der Tramadol Abhängigkeit

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Was ist Tramadol?

Tramadol ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung von mäßigen oder mäßig starken Schmerzen. Es wird in verschiedenen Arzneiformen vertrieben: Tabletten, Retardkapseln, Tropfen oder als Injektionslösung.

Die Aufgabe des Medikamentes besteht darin, die Reaktion des Zentralnervensystems auf Schmerzen zu verändern.

Es wirkt an 2 Fronten: Rund 20 Prozent seiner schmerzstillenden Wirkung hat Tramadol von den Opioiden und 80 Prozent von den Mitteln, die die Wiederaufnahme von Serotonin und Noradrenalin hemmen, also 2 Substanzen im Gehirn, die für die Stimmung und die Reaktion auf Schmerzen verantwortlich sind.

Da Tramadol weniger Opioidmerkmale hat im Unterschied zu süchtigmachenden Schmerzmitteln wie Oxycodon, Hydrocodon oder Morphin, betrachten viele Ärzte es fehlerhaft als sicher. Tramadol hat aber bestimmte Risiken: Missbrauch und Überdosis. Die Wechselwirkung mit Serotonin kann den Zustand der Patienten beeinträchtigen, die dem Serotonin ähnliche Arzneimittel anwenden wie zum Beispiel Antidepressiva.

Allerdings sind die serotonergen und analgetischen Wirkungen von Tramadol wichtig, weil damit nicht nur körperliche Schmerzen behandelt werden können, sondern auch psychologische Aspekte der Schmerzen.

Zum ersten Mal wurde Tramadol in den 70er Jahren synthetisiert. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat es 1995 zur Behandlung der akuten und chronischen Schmerzen zugelassen. Bei einem nicht-bestimmungsgemäßen Gebrauch hat Tramadol ein sehr hohes Abhängigkeitspotential.

Tramadol Wirkung

Nachdem Tramadol ins Blut gelangen ist, beginnt es auf die Funktionen des Zentralnervensystems zu wirken. Es hemmt Schmerzimpulse und stimuliert die Opioidrezeptoren im Gehirn und Rückenmark. Infolgedessen bildet sich das Schmerzsyndrom zurück.

Die Anwendung des Präparates unter ärztlicher Kontrolle führt selten zu Nebenwirkungen.

Da Tramadol ein Opioid-Analgetikum ist, übt es eine starke schmerzlindernde Wirkung aus. Nach der Verabreichung als Injektion oder Infusion beginnt Tramadol sofort zu wirken, seine Wirkung hält lange an.

Wann setzt die Wirkung von Tramadol ein?

Die Wirkung von einer Injektion Tramadol setzt in 1-2 Minuten nach der Anwendung ein. Nimmt man Tramadol Tabletten ein, dann setzt die Wirkung etwas später ein, und zwar in 20-30 Minuten.

Die wiederholte Gabe von Tramadol in der Dosierung von 50mg kann in 30-60 Minuten nach der Einnahme verordnet werden, wenn die schmerzstillende Wirkung nicht ausreichend ist.

Die Wirkung des Schmerzmittels Tramadol hält bis zu 6 Stunden an. Bei Patienten mit Nieren- oder Lebererkrankungen kann dieses Analgetikum länger wirken. Bei solchen Patienten soll der zeitliche Abstand zwischen den Einnahmen größer sein.

Tramadol Dosierung und Anwendung

Tramadol ist in mehreren Formen erhältlich: Tabletten, Lutschtabletten, Tabletten oder Kapseln mit verzögerter Wirkstofffreisetzung, Tropfen, Injektionslösung. Tabletten oder Kapseln mit verzögerter Wirkstofffreisetzung werden den Patienten verschrieben, die rund um die Uhr eine Schmerzlinderung benötigen.

Eine sichere Dosierung von Tramadol hängt vom Patienten und seinen Bedürfnissen ab. Bei chronischen Schmerzen verschreiben Ärzte zuerst eine niedrige Tramadol Dosierung, normalerweise nach einem chirurgischen Eingriff.

Tramadol wird außerdem zur Behandlung einer Arthritis, der Fibromyalgie oder anderer chronischer Erkrankungen verschrieben. Tramadol Tabletten oder Lutschtabletten werden in der Regel mit oder ohne Mahlzeiten alle 4-6 Stunden nach Bedarf eingenommen. Tabletten/ Kapseln mit verzögerter Wirkstofffreisetzung sollen einmal täglich eingenommen werden.

Patienten sollen nicht hohe Dosierungen oder das Schmerzmittel länger oder häufiger einnehmen, als es vom behandelnden Arzt verschrieben wurde.

Wenn Sie die Dosis verpasst haben, nehmen Sie sie, sobald Sie sich daran erinnert haben, wenn es aber nicht die Zeit für die nächste Dosis ist. Überspringen Sie die verpasste Dosis und setzen den Einnahmeplan fort.

Tramadol Dosierung kann vom Arzt erhöht werden. Der Patient soll aber nicht die Dosierung selbstständig anpassen.

Wie Tramadol absetzen?

Es ist von großer Bedeutung, die Behandlung mit Tramadol nicht plötzlich, sondern allmählich abzusetzen.

Wenn Sie aber schnell Tramadol absetzen, dann kommt es zu unangenehmen Entzugserscheinungen wie zum Beispiel Nervosität, Panik, verstärktes Schwitzen, Schlafstörungen, laufende Nase, Zittern, Schwindel, Diarrhoe oder Halluzinationen. Vermutlich wird Ihr Arzt die Dosierung von Tramadol allmählich verringern.

Wir von Europe-Pharm raten davon ab, dass Sie Tramadol kaufen und ohne Beratung beim Arzt anwenden.

Tramadol Nebenwirkungen

Wie bereits erwähnt wurde, kann Tramadol mit den Medikamenten wechselwirken, die auf den Serotoninspiegel wirken. Das sind vorwiegend Antidepressiva. Manchmal kommt es zum Serotoninsyndrom mit Tremor, Muskelzuckungen, Schüttelfrost, Ruhelosigkeit, Schwitzen.

Es gab Berichte über Krampfanfälle sowohl bei Menschen als auch bei Tieren, denen Tramadol verabreicht wurde. Zu den Krampfanfällen kann es sogar bei den empfohlenen Dosierungen kommen, aber am häufigsten passiert es bei einer Tramadol Überdosis oder dem Missbrauch.

Zu den häufigsten Tramadol Nebenwirkungen gehören:

  • Magenbeschwerden wie Diarrhoe, Verstopfung, Übelkeit, Magenschmerzen;
  • Depressionen, Traurigkeit, Entmutigung;
  • Hautprobleme wie Juckreiz, Hautausschlag, starkes Schwitzen;
  • allgemeine Schmerzen in den Muskeln und Gelenken.

Andere Tramadol Nebenwirkungen sind seltener:

  • angeschwollene Gelenke;
  • Gewichtsveränderungen;
  • starke Kopfschmerzen;
  • Verwirrtheit;
  • starker Husten.

Bei folgenden seltenen Tramadol Nebenwirkungen soll man den Arzt sofort kontaktieren:

  • Bläschen unter der Haut;
  • Blut im Urin;
  • Brustschmerzen;
  • Krämpfe;
  • dunkler Urin;
  • Ohnmacht;
  • Verdauungsstörungen;
  • Taubheitsgefühl in den Extremitäten;
  • gelbverfärbte Augen oder Haut.

Ab wann wird man von Tramadol abhängig?

Tramadol ist eines der verbreiteten Arzneimittel, die missbraucht werden, weil andere Opioide schwer erhältlich sind.

Es ist wichtig, die schmerzlindernde Wirkung von der zu trennen, die mit der Entstehung einer Euphorie verbunden ist. Aber viele können das nicht und werden abhängig.

Patienten, die im Rahmen einer Therapie Tramadol Tabletten einnehmen, können wegen der Opioidwirkung dieses Arzneimittels abhängig werden.

Personen, die das Medikament missbrauchen, um high zu werden oder Halluzinationen zu bekommen, können auch abhängig werden. Wenn man plötzlich Tramadol absetzt, kann man Entzugserscheinungen bekommen, die bis zu 25 Tagen anhalten können.

Halluzinationen während des Entzugssyndroms verschwinden nicht, sondern erscheinen häufiger und erweisen sich als sehr realistisch.

Zusätzlich bekommt der Patient andere psychische Störungen:

  • eine starke Depression mit Selbstmordgedanken;
  • Aggression;
  • Hysterie;
  • Gereiztheit.

Außerdem leidet der Patient an quälenden körperlichen Symptomen:

  • Kopfschmerzen;
  • Bluthochdruck;
  • Fieber und Schüttelfrost;
  • Schwitzen;
  • Knochenschmerzen;
  • Muskelschmerzen;
  • Herzklopfen;
  • Appetitlosigkeit.

Besonders stark ausgeprägt werden Tramadol Entzugserscheinungen am Abend und in der Nacht. Der Betroffene kann nicht einschlafen, wenn es ihm aber gelingt, bekommt er realistische Alpträume.

Der Entzug kann recht unangenehm sein. Daher wollen einige Anwender dem Tramadol Entzug vorbeugen, indem sie weiter es einnehmen.

Tramadol Abhängigkeit kann man an körperlichen Merkmalen erkennen. Von Person zu Person können sie jedoch variieren. Besonders häufig werden bei einer Tramadol Abhängigkeit folgende Symptome beobachtet:

  • erweiterte oder verengte Pupillen;
  • gerötete Augen;
  • getrübter Blick;
  • blasse oder gerötete Haut;
  • Hausausschlag;
  • langsames oder unzusammenhängendes Reden;
  • Appetitlosigkeit oder Essgier;
  • starker Gewichtsverlust oder starke Gewichtszunahme;
  • Verdauungsstörungen;
  • schwankender Gang.

Ein jahrelanger Missbrauch von Tramadol führt oft zum Tod. Nach 2 Jahren der regelmäßigen Anwendung von Tramadol entwickeln sich seriöse Folgen:

  • Epilepsie;
  • toxische Hepatitis;
  • Demenz;
  • Leberzirrhose.

Unter anderen Folgen einer dauerhaften Anwendung von Tramadol gibt es auch psychische Störungen:

  • Wechsel von Euphorie und Depression;
  • Anfälle der Gereiztheit;
  • Zwangsstörungen;
  • paronoides Syndrom.

Rund ein Viertel der Tramadol-Abhängigen bleiben am Leben nach einer Reha. Andere streben an den direkten oder indirekten Folgen der Tramadol Abhängigkeit.

Laut Statistik sterben die meisten Abhängigen an einer Überdosis mit Tramadol. Rund 9 Prozent begehen Selbstmord während der Suchtattacke, eine geringe Zahl stirbt an den Erkrankungen der inneren Organe. Rund 3 Prozent haben einen tödlichen Unfall im Drogenwahn.

Tramadol Überdosis

Die Zahl der Todesfälle durch eine Überdosis mit Tramadol hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt.

Viele Ärzte betrachten Tramadol als ein sicheres Opioid-Analgetikum im Vergleich mit starken Analgetika wie Morphin, Patienten ignorieren oft Dosierungsanleitungen und Wechselwirkungen. Durch den Missbrauch vom Medikament entsteht eine Toleranz dem Schmerzmittel gegenüber, sodass die Dosierung eigenmächtig erhöht wird, um die gewünschte Wirkung oder eine Euphorie zu erreichen.

Tramadol Tabletten eignen sich nur für die orale Anwendung. Die Tabletten sollen nie zerkleinert und inhaliert oder injiziert werden. Das Einatmen verstärkt die Intensität der Wirkung, bringt aber eine zu hohe Dosis ins Blut. Eine hohe Dosis führt zu einer Überdosis und erhöht das Risiko für solche Nebenwirkungen wie Krampfanfälle. Zu den anderen seriösen Tramadol Nebenwirkungen wegen der Einatmung gehören Koma und Atemnot.

Wenn Sie sehen, dass jemand eine zu hohe Dosis verwendet hat, rufen Sie sofort den Notdienst. Anzeichen einer Überdosis umfassen:

  • Krämpfe,
  • Atemnot,
  • unregelmäßige Atmung,
  • blasse oder blaue Lippen und Haut,
  • verengte Pupillen,
  • reduziertes Bewusstsein,
  • Ohnmacht,
  • Brechreiz,
  • Schluckbeschwerden,
  • Hautausschlag,
  • tiefer Schlaf,
  • keine Reaktion auf Schmerzen und akustische Reize,
  • verlangsamtes Herzklopfen,
  • Störungen der Bewegungskoordination.

Der Beipackzettel zu Tramadol enthält wichtige Informationen zur Anwendung. Sind Sie unsicher, dann sollten Sie unbedingt Ihren Arzt oder Apotheker fragen.


Quellen

  1. Abhängigkeit von verschreibungspflichtigen Opioiden. Aerzteblatt. URL: www.aerzteblatt.de
  2. Medikamentenabhängigkeit bei Tramadol. URL: www.sanego.de
  3. Tramadol Update Review Report. World Health Organisation (2014). URL: www.who.int

Schon gewusst?

Tramadol wird oft mit anderen Schmerzmittteln kombiniert, z.B. mit Paracetamol. Die Schmerzentstehung und das Schmerzempfinden können somit noch besser behandelt werden.

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