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Sex-Tipps

Sexualität aus der Sicht der Kirche

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Sexualethik und Religion

Die Sexualethik ist ein Teilbereich der Ethik, die sich mit dem Geschlechtsleben des Menschen beschäftigt. Die Sexualethik variiert in verschiedenen Religionen und Gesellschaften.

In der globalisierten Welt werden zahlreiche Kontakte zwischen den Kulturen und Religionen hergestellt. Auch sexuelle Kontakte. In der heutigen Welt müssen die Besonderheiten der Kulturen berücksichtigt werden, damit ihre Vertreter zufällig nicht beleidigt werden. Dabei muss man nicht nur die Sprache in Kauf nehmen, sondern auch extralinguistische Faktoren wie Sitten und Bräuche, Körpersprache, Einstellungen zur Zeit und viel mehr. Zuerst müssen wir einen Blick auf die kulturellen und religiösen Unterschiede der Sexualethik werfen.

Die europäische Sexualethik besteht aus zwei Systemen – der biblischen und altgriechischen Ethik. Die biblische Ethik äußert sich in bestimmten Regeln, die vom Gott stammen, deren Verletzung eine Sünde ist und schlimme Folgen haben kann. Diese Regeln stehen nicht zur Diskussion. Man soll ihnen folgen. In dem Einhalten der Regeln äußert sich die Sittlichkeit des Menschen. Wer die Regeln einhält, ist gut, wer nicht – schlecht. Die Gesetzessammlung im Alten Griechenland wurde von den Bürgern geschaffen und hat keine göttliche Natur. Indem der Mensch bestimmte Regeln einhält, gilt er als ein guter Bürger.

Sexualität im Buddhismus

Die Sexualethik im Buddhismus ist völlig anders. Das Leben wird im Buddhismus als eine schwierige Existenz voller Leiden betrachtet. Diese Leiden haben aber eine Ursache, die behoben werden kann. Es gibt bestimmte Verhaltensmodelle, die zu den Leiden unvermeidlich führen. Dementsprechend wer nicht leiden will, muss diese Verhaltensmodelle vermeiden. Leiden oder nicht – diese Entscheidung trifft jeder selbst. Die buddhistische Lehre sagt, dass sich die Ergebnisse unserer Handlungen auf uns sowieso auswirken.

In der buddhistischen Sexualethik ist die sexuelle Motivation besonders wichtig. Um das zu veranschaulichen, können wir ein paar Beispiele anführen. Wenn man Sex macht, indem man Verlangen hat, Wut oder Zuneigung hat, kann dies eine verheerende Wirkung auf den Menschen ausüben. Wenn man Sex macht, weil man nicht (ein)schlafen kann oder will, wird dies als neutral betrachtet. Falls man mit der richtigen Person Sex macht, die man liebt und begehrt, ist dies eindeutig positiv. Ein Seitensprung wird selbstverständlich missbilligt.

Im Großen und Ganzen ist das Ziel der buddhistischen Sexualethik die Minimierung der Probleme und der Leiden, indem das falsche Verhalten vorgebeugt wird.

Sexualität im Judentum

Das Judentum hat eine liberale Einstellung zum Sex. Die Geschlechtsorgane sind nicht obszön, weil der Mensch nach dem Bilde Gottes geschaffen wurde.  In unterschiedlichen Quellen steht geschrieben, dass die Juden nicht der Meinung sind, dass das Ziel der Eheschließung in der Fortpflanzung besteht. Das Sex-Vergnügen hat einen besonderen Wert an sich, der Familie wurde aber ein religiöser Hauch verliehen, deshalb muss der Geschlechtsverkehr nur in der Ehe sein. Laut Talmud kann die Frau auf Sex verzichten, wenn sie keine Lust hat, sie kann aber auch die aktive Rolle in den sexuellen Beziehungen spielen. Einschränkungen im Sexualleben der Juden sind nicht belegt. Der Oral- und Analverkehr sind zulässig, dennoch wird erwartet, dass der Mann in die Scheide ejakuliert. Die Frau kann sich scheiden lassen, wenn ihr Mann impotent ist oder seine Ehepflicht nicht erfüllt. Dies gilt auch für die Männer. Das Judentum missbilligt den Ehebruch, den Inzest, den Zwang zur Prostitution und die Homosexualität.

Die christliche Lehre ist nicht besonders freundlich zum Sex oder schweigt über diese Seite des menschlichen Lebens. Die Keuschheit wird gutgeheißen, außereheliche sexuelle Beziehungen werden missbilligt, sowie die Homosexualität und die Masturbation. Der Katholizismus ist gegen die Scheidung (nur in den seltenen Fällen ist dies möglich) und Kontrazeptiva. 1987 erklärte die Kirche ihre negative Einstellung zu den meisten Methoden gegen die Unfruchtbarkeit (Leihmutterschaft, künstliche Befruchtung, extrakorporale Befruchtung).

Sexualität im Islam

Der Islam ist gegen die Ehelosigkeit und hat eine positive Einstellung zu vielen Sexualpraktiken. Dennoch gibt es Nuancen in Bezug auf die Diskriminierung der Frauen, auch in sexueller Hinsicht. Eine mehrfache Ehe ist laut Islam zugelassen, sowie die Scheidung. Für den Seitensprung ist die Todesstrafe in manchen islamischen Ländern vorgesehen.

Sexualität im Hinduismus

Im Hinduismus wird die Sexualität als eine Form der geistigen Energie betrachtet. Das Kamasutra wurde von einem Geistlichen geschaffen und beschreibt verschiedene Einstellungen beim Sex detailliert. Einige Anhänger des Hinduismus entscheiden sich für die sexuelle Enthaltsamkeit in manchen Lebensperioden. Dennoch ist die Mehrheit der hinduistischen Priester verheiratet.

Interkulturelle Kontakte haben gewöhnlich unsichtbare Grenzen. Damit die interkulturelle Kommunikation problemlos erfolgt, müssen die Besonderheiten der anderen Kulturen und Religionen berücksichtigt werden.

Solche Potenzmittel wie Cialis können das Geschlechtsleben verlängern.

Schon gewusst?

Kein Sex vor der Ehe, Verhütungsmittel nicht erlaubt, Enthaltsamkeit für Diener Gottes sind die Positionen der katholischen Kirche zu Sexualität.

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