Alles rund um Sex

19 September 2017 um 8:37


Was ist Sexomnia?

Was ist Sexomnia?

Kann man Sex im Schlaf haben?

Europe-Pharm erzählt Ihnen über eine sehr interessante Schlafstörung – Sexomnia, wenn man Geschlechtsverkehr hat, ohne zu Besinnung zu gelangen.

Laut den Resultaten einer Untersuchung, die in Kanada durchgeführt wurde, leiden rund 11% der Männer gewissermaßen an Sexomnia. Aber das bedeutet nicht, dass sie alle einen normalen Sex im Schlaf haben. Zu den Anzeichen dieser Krankheit gehören liebkosende Berührungen, Masturbation, Petting und Oralverkehr im Schlaf. Die Betroffenen erkennen ihre Probleme nur am Morgen, wenn die Partnerin darüber erzählt oder wenn man andere sichtliche Anzeichen beobachtet.

Michael Kramer Bornmann, der führende Forscher des Zentrums für Schlafforschungen (Sleep Forensics Associates, die USA) legt fest, dass Sexomnia zu den Formen von Somnambulismus gehört. Zwischen den Schlafphasen können manche Neurone im Gehirn unnötige Teile des Gehirns aktivieren, die zum Beispiel für die Fortpflanzung zuständig sind.

Die Fortpflanzung ist ein Haupttrieb, der zum Überleben benötigt wird, wie die Reaktion nach Art von Kämpfen oder Flüchten und der Prozess des Essens.

Die sexuelle Erregung im Schlaf tritt bei Männern dreimal häufiger als bei Frauen auf.

Sexomnia kann ins Sexleben keine Abwechslung bringen. Der Geschlechtsakt im solchen Zustand verläuft nur mit einem Minimum von Berührungen, Beckenbewegungen.

Während des Geschlechtsverkehrs bei Sexomnia verhält man sich mit der Partnerin ganz grob, nicht umgänglich.

Diese Erkrankung kann auch für erfahrene Ehepaare gefährlich sein, wenn die Sexualität außer Kontrolle geraten ist. Statt eines zärtlichen Vorspiels kann eine sozusagen Vergewaltigung stattfinden.

Die Krankheit Sexomnia kann die Beziehungen der Partner verletzen. Im Laufe des aggressiven Geschlechtsaktes kann der/ die Betroffene seinen Partner verletzen oder schlagen, ohne es zu bekennen. Solche Leute können mit blauen Flecken an dem Penis oder gebrochenen Fingern aufwachen. Am Morgen sind die Betroffenen ratlos, verstehen nicht, was passierte. Sie erleben ein Schamgefühl, ein Schuldgefühl, die Verlegenheit, Verärgerung, Aufgeregtheit, einen Schock oder Angst.

Laut einer Umfrage bekommen manche Partner der Betroffenen in solchen Situationen viel mehr Spaß, weil ihre Liebhaber:

    • aggressiver und dominierender werden
    • verschiedene sexuelle perverse Dinge machen
    • leidenschaftlicher sind
    • liebevoller und zärtlicher werden
    • sich mehr um die Befriedigung des Partners sorgen

Aber Sexomnia kann auch bei Frauen auftreten, wie Bornmann festlegt. Laut den Angaben haben rund 4% aller Frauen etwas Ähnliches erlebt.

Warum entsteht Sexomnia?

Die erste Ursache ist die Anwesenheit der Partnerin im Bett. Zu den Begleitfaktoren zählen Stress, Müdigkeit, Schlafstörungen und bestimmte Einschlafmittel, Alkoholrausch (Alkohol und Impotenz stehen übringens im direkten Zusammenhang). Es ist unmöglich, diese Erkrankung selbst zu bewältigen. Wenn man dadurch nervös ist, braucht man einen Somnologen zu besuchen, der sich auf den neuro-behavioralen Bereich spezialisiert.

Die Wissenschaftler denken, dass Sexomnia genetische Vorbedingungen haben kann. Auf der Konferenz für Schlafprobleme in Australien haben die Psychologen einen Familienfall der Sexomnia betrachtet. Der Vater und der Sohn bekommen in 50–70 Minuten nach dem Einschlafen Symptome dieser Schlafprobleme. Sie äußern Hartnäckigkeit und Interesselosigkeit gegenüber Bitten oder Drohungen ihrer Partnerinnen. Als Folge ließ sich die Frau nach 20 Jahren von ihrem Mann scheiden. Er wendete sich an einen Arzt, weil er Angst hatte, dass seine Beziehungen mit anderen Frauen in der Zukunft auch scheitern könnten. Einschlafmittel wurden beiden Männern verschrieben, damit ihr Schlaf im Laufe der ersten Schlafphase tiefer wäre. Haben Sie gewusst, dass Erektionsstörungen durch Schlafmangel entstehen können. Darüber informieren wir Sie im nächsten Blogbeitrag.

Die Gehirnregion, die für Bewegungen zuständig ist, wird im Schlaf ausgeschaltet, wenn das Kind zum Halbwüchsigen wird. Deshalb wachsen viele Kinder über Schlafwandeln und Alpträume hinaus. Doch bei manchen Teenagers passiert das nicht, wodurch sie Somnambule werden. Sie stehen auf, sprechen, wandeln, essen oder machen Sex im Schlaf.

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Jonas Meyer

Jonas ist ein neues Mitglied in unserem Autorenteam. Für Europe-Pharm.com schreibt er Beiträge und macht Umfragen in den sozialen Netzwerken. Er schreibt zu sensiblen Themen wie erektile Dysfunktion und vorzeitige Ejakulation. An seinen Umfragen nehmen Menschen teil, die verschiedene Arzneimittel sowie Methoden zur Behebung der genannten gesundheitlichen Probleme getestet haben. In der Freizeit schreibt er nicht nur zu gesundheitlichen Themen, sondern auch interessiert sich für Programmieren und Webdevelopment. Leidenschaftlich liest er Abenteuerromane.

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