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Männergesundheit

Potenzmittel über Krankenkasse

Viagra Krankenkasse
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Hat man ein Recht auf eine Erektion?

Ein Mann in Deutschland mit der multiplen Sklerose will es auf dem Gerichtswege erstreiten, dass die Krankenkasse das Medikament zur Potenzsteigerung bezahlt. Diese Sache ist von großer Bedenklichkeit. Die gerichtliche Entscheidung kann Resultate haben, die über die Grenzen dieses heiklen Themas hinausgehen.

Haben Männer, deren Erkrankungen Komplikationen mit der Potenz bedingen, das Recht auf solche Präparate? Das Bundessozialgericht soll die Frage lösen, die in die Geschichte der Rechtswissenschaft eingehen kann: der Leistungskatalog der Krankenversicherung schließt nicht nur die Kostenübernahme für Potenzpräparate (wie Cialis Original oder Viagra Original 100mg) aus. Dazu gehören auch viele andere Arzneimittel und Mittel, die der Ansicht der Krankenkasse nach zum Verbessern der Lebensqualität dienen. Gut möglich, dass nun die Krankenkassen ihre Schwerpunkte verändern sollen.

Der Mann, Jahrgang 1961, mit der multiplen Sklerose hat eine Eingabe eingereicht. Da die unheilbare Krankheit des Nervensystems Probleme mit der Potenz verursacht hat, schaffte er Cialis auf eigene Rechnung an. Im Januar 2007 forderte er die Kostenübernahme zu Lasten der Krankenkasse.

Krankenkassen wollen die Verbesserung der Lebensqualität nicht bezahlen

Die Krankenkasse beruft sich auf die Gesundheitsreform, die am Jahresbeginn 2004 stattfand. Laut dieser Reform werden alle Präparate, für die die Verbesserung der Lebensqualität Vorrang hat, aus dem Leistungskatalog ausgeschlossen. Dazu gehören die Arzneien zur Therapie der erektilen Dysfunktion (Levitra Original, Cialis, Viagra), Apomorphin und andere.

Das Bundessozialgericht hat bereits ähnliche Streite im Jahre 2005 beigelegt und für Recht erkannt, dass diese rechtsgültige Ausschließung der potenzsteigernden Mittel die freie Persönlichkeitsausprägung, die vom Artikel 2 des Grundgesetzes geschützt wird, nicht verletzt. Doch in diesem Fall bringt der Kläger vor, dass seine unheilbare Krankheit ein Hindernis darstellt. Deshalb soll Cialis in das staatliche Erstattungsrecht eingeschlossen werden.

Die meisten Deutschen sind dawider, dass die Krankenkassen Kosten für Potenzmittel übernehmen. Im Laufe einer Umfrage von Emnid für die Monatszeitschrift Chrismon (März-Ausgabe) haben 66 Prozent der Probanden eine Stellung gegen Viagra im Versicherungspolice genommen. Ältere Menschen waren besonders kategorisch: 72 Prozent der Probanden über 60 haben gesagt, dass die blauen Pillen immer aus eigener Tasche bezahlt werden sollen.

Die Situation ist wie folgt: Potenzmedikamente wie Viagra sind in unserem Land rezeptpflichtig, doch die Kosten werden von der Krankenkasse nicht gedeckt. Das wurde vom Urteil des Bundesverfassungsgerichts 2008 bestätigt.

Das Geschlechtsleben ohne Beeinträchtigung der Rechte der Behinderten

Als Argumentierung beruft sich der Kläger auf den Artikel 3 des Grundgesetzes, laut dem niemand durch seine oder ihre Invalidität benachteiligt/verletzt sein kann. Die UN-Behindertenrechtskonvention sieht im Artikel25 die Einhaltung der Rechte von Behinderten auf dem höchsten Gesundheitsniveau ohne Schlechterstellung vor. Deshalb haben sie eine Leistungsberechtigung, mit deren Hilfe weitere Komplikationen minimiert oder verhindert werden müssen.

Falls die Gerichtsbeisitzer mit diesem Argument einverstanden sind, kann das auch weitere Folgen außer den rezeptpflichtigen Potenzmitteln haben. Der Meinung der Experten nach sollen viele rechtliche Differenzierungen gegen Behinderte überarbeitet werden.

Heute kann sich so gut wie jeder Mann ein vollwertiges Sexualleben leisten, weil der Patentschutz für 2 Potenzmittel nicht mehr gilt. Sehen Sie sich Cialis Preis für Original und Generika unter dem Link an!


Quellen

Schon gewusst?

Rund 40 Prozent der Männer mit der Prostata-Entzündung beschweren sich über eine Erektionsschwäche.

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