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Männergesundheit

Was ist eine verzögerte Ejakulation?

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Eine verzögerte Ejakulation ist eine weniger erforschte Sexualstörung beim Mann. Probleme mit dem Samenerguss können variieren: Der Mann kann entweder mit Mühe ejakulieren oder überhaupt nicht. Dabei können auch Empfindungen beim Orgasmus stark abgedämpft sein.

Ein verzögerter Samenerguss ist auch ein seriöses Problem, einigermaßen ist es den Orgasmusstörungen bei Frauen ähnlich.

In diesem Fall kann der Mann lange Zeit nicht kommen, obwohl er eine für einen befriedigenden Geschlechtsakt Erektion hat, trotzdem kann er einen Orgasmus nicht erreichen.

Heute gibt es noch keine Kriterien für eine verzögerte Ejakulation. Es ist bekannt, dass die meisten sexual aktiven Männer in 4 — 10 Minuten nach dem Beginn des Geschlechtsaktes kommen. Ein verzögerter Samenerguss wird diagnostiziert, wenn der Mann innerhalb von 25 — 30 Minuten nicht kommt. Oft muss der Geschlechtsakt in diesem Fall wegen Erschöpfung oder Schmerzen im Penis unterbrochen werden.

Die Unfähigkeit zu ejakulieren kann immer vorhanden (angeboren) sein oder nur unter Umständen erscheinen. Dieses Problem kann sich bei jedem sexuellen Kontakt wiederholen oder nur von Zeit zu Zeit erscheinen.

Alle Ejakulationsschwierigkeiten bei Männern können in zwei Gruppen eingeteilt werden:

  • Eine totale Unfähigkeit, einen Samenerguss zu bekommen;
  • Der Mann kann nicht beim Vaginalverkehr kommen, während es bei Selbstbefriedigung, Petting oder im Schlaf keine Probleme damit gibt.

Bis jetzt gibt es keine großen Studien mit vielen männlichen Probanden mit dieser Störung. Allerdings wurde eine Analyse vor kurzem gemacht, die die Korrelation zwischen der angeborenen und erworbenen verzögerten Ejakulation zeigt. Das sind 1:3.

Manche Männer mit einem erworbenen verzögerten Samenerguss können bei der Selbstbefriedigung einen Orgasmus erreichen, andere würden das aus verschiedenen Gründen nicht praktizieren.
Diese Ejakulationsstörung führt zu Problemen in der Partnerschaft: Der Mann kann nicht adäquat auf alle Bemühungen der Partnerin reagieren, die sich dadurch belastet  oder nicht begehrenswert fühlen kann.
Wenn die Partnerin ihren Orgasmus schneller als der Mann erreicht, wird die Fortsetzung des Geschlechtsaktes als unangenehm oder schmerzhaft empfunden. Wenn jeder Geschlechtpartner mehr oder weniger Zeit zum Orgamus braucht, kann es von einer sexuellen Inkompatibilität zeugen.

Ein weiteres Problem für Paare in der Geschlechtsreifezeit ist die Zeugung des Kindes. Wenn ein Paar ein Kind zeugen will, kann es sehr schwer sein, wenn der Mann in der Frau nicht kommen kann.

Ursachen für eine verzögerte Ejakulation

  • Stress, Aggressivität, Beziehungsprobleme;
  • Rückenmarksverletzungen;
  • transurethrales Resektat;
  • diabetische Neuropathie;
  • Alkohol;
  • Depressionen;
  • Anwendung solcher Medikamente wie SSRI-Hemmer oder trizyklische Antidepressiva;
  • radikale Prostatektomie;
  • Mastdarmexstirpation;
  • bilaterale Sympathektomie;
  • Harnröhrenentzündung;
  • Urogenitaltuberkulose;
  • Vorsteherdrüsenentzündung, Kollikulitis;
  • überstandene Operationen an den Organen im kleinen Becken, Beckenknochenbruch oder Beckenverletzungen.

Es wurden bereits viele psychotherapeutische Methoden zur Behandlung einer verzögerten Ejakulation beschrieben, diese Methoden wurden jedoch noch nicht an einer großen Zahl der Patienten erprobt. Das sind:

  • den Umgang mit eigener Sexualität erlernen;
  • Eine intensivere Stimulation der Geschlechtsorgane;
  • Masturbationsübungen;
  • den Umgang mit Fantasien und Erregung erlernen.

Männer mit einem angeborenen verzögerten Samenerguss sowie ihre Partnerinnen benötigen in aller Regel Hilfe, um eigene Vorlieben für sexuelle Erregung herauszufinden.

Während der Therapie können andere Probleme entstehen. Betroffene Männer können den Ratschlägen des Arztes nicht folgen, zum Beispiel einige Zeit nicht masturbieren. An der Therapie sollte auch die Partnerin teilnehmen, um nicht nur die sexuelle Erregung zu erlernen, sondern auch zu verstehen, dass erotische Filme, Bücher etc. auch behilflich sein können, um eigene Sexualität auszuleben.

Was kann der Mann selbst tun?

Obwohl eine verzögerte Ejakulation ein Problem im Geschlechtsleben ist, kann es von anderen Störungen im Körper zeugen. Vieles kann noch vor dem Arztbesuch gemacht werden. Unten werden aktuelle Tipps angeführt. Sie sind nützlich nur dann, wenn Orgasmusprobleme nicht durch organische Störungen oder die Anwendung von Medikamenten, sondern durch psychologische Faktoren ausgelöst sind.

Um die verzögerte Ejakulation zu bekämpfen, muss man in erster Linie analysieren, woran das Problem liegt und zu versuchen, die Ursachen zu beseitigen.

Sich beim Geschlechtsakt zu entspannen lohnt sich nicht, man muss sich dagegen anstrengen, oberflächlich atmen, manchmal den Atem anhalten, sich auf alle Empfindungen beim Akt konzentrieren (Anspannung der Muskeln in den Genitalien, rhythmische Hüftenbewegungen usw.).

Hier soll eine kleine Bemerkung gemacht werden. Keinesfalls sollte der Geschlechtsakt als der Weg zum Orgasmus wahrgenommen werden. Sex ist ein Prozess, der Spaß macht und Befriedigung bringt. Wenn Gedanken Sie ablenken, kann es sich nicht um vollwertigen Sex handeln.

Selbstverständlich müssen jene Sexstellungen praktiziert werden, bei denen der Mann schneller kommen kann, d.h. Missionarstellung, Hündchenstellung. Bei diesen Stellungen wird der Penis am stärksten stimuliert.

Außerdem kann der Oralverkehr da behilflich sein, aber nur unter der Bedingung, wenn der Mann das genießen kann.

Wenn es keine seriösen Ursachen für Ejakulationsstörungen gibt, so kann sich der Mann anhand dieser Methoden und Übungen aneignen, rechtzeitig zu ejakulieren. Rechtzeitig heißt hier, bis Müdigkeit stört, den Geschlechtsakt fortzusetzen.

Im Kampf gegen eine verzögerte Ejakulation können verschiedene Präparate helfen, die eine tonisierende Wirkung ausüben. Zur Förderung des Sympathikotonus kann Ginsengtinktur (15 — 30 Tropfen dreimal täglich) verwendet werden.

Eine positive Wirkung können Salben ausüben, die die Empfindlichkeit des Penis dank der lokalen Reizung und Wirkung auf den lokalen Blutkreislauf haben. In manchen Fällen können PDE-5-Hemmer wie Viagra nützlich sein.

Des Weiteren gibt es merkwürdige Fälle des verzögerten Orgasmus beim Mann. Nicht nur Frauen haben davor Angst, dass das Sperma des Mannes in sie landet, sondern auch Männer haben Angst, die Partnerin schwanger zu machen. Es handelt sich um die Angst vor ungewollter Schwangerschaft.

Es gibt auch andere Ursachen für eine verzögerte Ejakulation. Häufig sind mit diesem Problem Männer konfrontiert, die ihre erste sexuelle Erfahrung zu spät machen, zum Beispiel mit 25 Jahren. In diesem Alter haben sie bereits viele Erfahrungen mit der Selbstbefriedigung und begründete Ängste vor der potentiellen Partnerin. Dadurch fällt es schwer, den Höhepunkt zu erreichen.

Zur Lösung dieses Problems kann folgendes unternommen werden: Zuerst muss der Mann ejakulieren lernen, während er in Anwesenheit von seiner Partnerin, die dafür selbstverständlich Verständnis hat, masturbiert. Dann kann die Partnerin den Penis auf eine beliebige Weise stimulieren, aber keinen Vaginalverkehr ausüben. Erst dann nachdem sich der Mann vergewissert hat, dass er mit der Frau ejakulieren kann, kann es zum Vaginalverkehr kommen.

Eine verzögerte Ejakulation ist eine eher seltene Erscheinung. Verbreiteter ist dagegen der vorzeitige Samenerguss, der sich mit Priligy Generika oder Tadapox gut behandelt lässt. Andere Männer bevorzugen Potenzmittel wie zum Beispiel Viagra Generika, weil es nicht nur den Sex länger macht, sondern auch die Erektion verbessert. Hier können Sie in Deutschland Viagra rezeptfrei kaufen, in Dosis 50 mg und 100 mg zu einem günstigen Preis.

Schon gewusst?

Von einem verzögerten Samenerguss sind 2 Männer von 1000 betroffen. Allerdings können die Zahlen größer sein, weil sich nicht jeder Mann an einen Arzt wendet.

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