Potenzmittel im Vergleich

23 November 2017 um 7:06


Anwendung von Lodenafil (Helleva) bei Potenzproblemen

Anwendung von Lodenafil (Helleva) bei Potenzproblemen

Die Umwälzung im Bereich der Behandlung der erektilen Dysfunktion (ED) kam mit dem Entdecken der Inhibitoren der Phosphodiesterase-5 vor, die bereits seit 20 Jahren auf dem Markt erhältlich sind. Gerade diese Mittel werden vordringlich zur Therapie der ED eingesetzt. Sildenafil, Vardenafil, Tadalafil und Avanafil wurden von der Europäischen Arzneimittelagentur und der FDA dank ihrer hohen Effizienz und einem guten Sicherheitsprofil genehmigt. Abgesehen davon, dass Millionen Männer weltweit mit den PDE-5-Hemmern schon erfolgreich behandelt werden, gibt es Männer, die grundsätzlich neurologische Ursachen der ED (Diabetes, schwere Gefäßkrankheiten) haben, die zu den vorhandenen Potenzpräparaten unempfindlich sind. Sie benötigen invasive Behandlungsmethoden, zum Beispiel eine intrakavernöse Penisspritze. Zum Teil aus diesem Grund werden neue alternative therapeutische Herangehensweisen weiter erforscht, einschließlich der Entwicklung der neuen PDE-5-Hemmer von vielen großen pharmazeutischen Produzenten.

Lodenafil (bekannt auch als Hydroxyhomosildenafil unter dem Handelsnamen Helleva) ist ein Arzneistoff aus der Klasse der selektiven Inhibitoren der PDE-5. Genauso wie Udenafil, Mirodenafil und Avanafil gehört Lodenafil zur letzten Generation der PDE-5-Hemmer.

Lodenafil stellt ein Prodrug in der Form eines Dimers des Kohlensäureesters Lodenafil Karbonat dar, das im Körper gespaltet wird, wobei zwei Moleküle des aktiven Arzneistoffs Lodenafil entstehen. Solche Form weist eine höhere Bioverfügbarkeit als die Initialsubstanz des Mittels auf.

Der neue PDE-5-Hemmer wird vom Unternehmen Cristália Produtos Químicos e Farmacêuticos in Brasilien hergestellt und dort unter der Markenbezeichnung Helleva verkauft. In Brasilien ist das Mittel seit Oktober 2007 erhältlich.

Zum heutigen Tag hat das Heilmittel die dritte Phase der klinischen Studien überstanden.

Klinische Studien von Lodenafil

Der Nutzeffekt und die Sicherheit von Lodenafil Karbonat wurden in 5 klinischen Untersuchungen unter Teilnahme von Männern im Alter von 18-85 Jahren bewertet. Drei Untersuchungen wurden unter Teilnahme von gesunden Probanden (Phase I) durchgeführt. Zwei Untersuchungen wurden bei den Betroffenen mit Erektionsstörungen in der randomisierten, Placebo kontrollierten Studie (Phasen II und III) durchgeführt. In den Untersuchungen der Phase I, deren Ziel das Bestimmen der Bioverfügbarkeit, der Sicherheit war, wurden die Dosierungen bis 160 mg eingesetzt. Lodenafil wird in allen Dosierungen gut toleriert. Die Nebenwirkungen waren für die Heilstoffe dieser Klasse typisch. In den Untersuchungen der Phasen II und III wurden 2 Ziele gesetzt: die therapeutische Effektivität zu erforschen und die Toleranz zu zeigen. In diesen Forschungen wurde die Wirksamkeit von Lodenafil (die Härte und die Stabilität der Erektion) anhand des Fragebogens IIFE (International Erektion Index) bewertet. Lodenafil hat einen viel besseren Wirkungsgrad als das Placebo bei den Betroffenen mit der Impotenz aufgewiesen, die binnen eines Monats unter Einsatz von Lodenafil in den Dosierungen 40 mg und 80 mg behandelt wurden.

In der Untersuchung der Phase III betrug die Verbesserung der erektilen Funktion laut IIFE nach dem Gebrauch in der Dosis 80 mg 44,4% und in der Dosis 40 mg 27,3%. Es wurden keine Veränderungen des sexuellen Verlangens beobachtet.

An den klinischen Forschungen haben über 50 Betroffene im Alter von 65-85 Jahren teilgenommen, die Lodenafil (Helleva®) in den Dosierungen bis 80 mg gebrauchten, wobei sich die Toleranz im Vergleich zu den jüngeren Betroffenen wesentlich nicht unterschied. Da eine höhere Wahrscheinlichkeit der kardiovaskulären Erkrankungen und der Anwendung der Nitrate bei älteren Patienten beobachtet wird, soll man bezüglich der Wechselwirkungen zwischen Helleva® und Nitraten besonders aufmerksam sein.

Anwendung von Lodenafil

Lodenafil Karbonat (Helleva) ist für erwachsene Männer mit der ED zugedacht. Es verhilft zur Giedversteifung durch das Fördern der Durchblutung im Penisbereich. Die Sexualstimulation wird zum Erreichen und Erhalten der Giedversteifung benötigt. Ohne Stimulation wirkt Lodenafil nicht. Die Sexualstimulation umfasst Folgendes: erotische Phantasien, eine erotische Massage, Berührungen der erogenen Zonen, die physische Stimulation des Penis, das Anschauen der Pornographie und anderes.

Lodenafil Karbonat ist in Dosierungen 40 mg, 80 mg und 160 mg erhältlich. Die optimale Dosierung wird vom Arzt verschrieben. Ohne ärztliche Beratung soll die Dosis nicht korrigiert werden.

In 20 Min. vor dem Geschlechtsverkehr soll man eine Tablette Lodenafil verwenden. Die maximale Konzentration im Blut wird binnen einer Stunde erreicht. Die Wirkungsdauer liegt bei 18 Stunden, was mehr als bei Vardenafil, aber weniger als bei Tadalafil ist. Für den Großteil der Anwender kann solche Dauer des Effekts optimal sein.

Ohne Rücksicht auf die Dosis soll die Häufigkeit der Einnahme einmal pro 24 Stunden nicht übersteigen.

Lodenafil kann sowohl auf nüchternen Magen als auch im Laufe einer Mahlzeit eingesetzt sein. Die Nahrungsaufnahme bewirkt den Wirkeintritt nicht.

Jede Tablette hat eine Bruchkerbe, wobei sie sich leicht halbieren lässt und eine passende Dosis einfacher einzunehmen ist.

Nebenwirkungen von Lodenafil Karbonat

Lodenafil Karbonat wie alle Arzneien kann bei manchen Benutzern unerwünschte Arzneimittelwirkungen auslösen. Im Allgemeinen weist Lodenafil ein zufriedenstellendes Profil der Sicherheit und der Wirksamkeit auf.

Die verbreitetsten Nebeneffekte von Lodenafil sind die Nasenverstopfung, Kopfschmerzen, Kongestionen zum Gesicht, Sehprobleme und Schwindel. Die Nebenwirkungen von Lodenafil unterscheiden sich im Grunde genommen von den Begleiteffekten anderer Inhibitoren der PDE-5 nicht.

Bei 90 % der Betroffenen sind alle Nebeneffekte von Lodenafil schwach ausgeprägt.

Falls die obenstehenden Symptome schlimmer werden oder anhalten, muss man unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Sicherheitsmaßnahmen

Der gleichzeitige Einsatz von Lodenafil und Alkohol senkt den Blutdruck deutlich.

Man soll den Arzt über alle Allergien, das Einnehmen von anderen verschreibungspflichtigen und rezeptfreien Mitteln, Nahrungsergänzungsmitteln und Arzneikräutern benachrichtigen.

Vor dem Anwenden von Lodenafil soll man einen Arzt unbedingt aufsuchen, falls man solche Gesundheitsprobleme hat: Nieren-, Augen-, Leber-, Herzerkrankungen, Diabetes, Bluthochdruck, das Alter über 50 Jahre, Ulkus ventrikuli.

Da ein Schwindelgefühl nach dem Einsetzen nicht auszuschließen ist, muss man möglichst weniger Auto fahren oder Mechanismen bedienen.

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Lukas Richter

Lukas studierte Medizin in Frankreich, bevor er sich dafür entschied, in seine Heimatstadt Memmingen zurückzukehren und ehrenamtlich zu arbeiten. 15 Stunden pro Woche berät er Obdachlose und Arme in Memmingen und aus der Umgebung. Vor 2 Jahren hat er sich unserem Team angeschlossen und schreibt seither fachkundige Artikel. Lukas hat eine reiche medizinische Erfahrung und schreibt momentan seine Doktorarbeit. Er orientiert sich gut in solchen Problemen wie Erektionsstörungen sowie in vielen weiteren medizinischen Bereichen.

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