Männergesundheit

03 März 2018 um 9:12


Impotenz und Steroide: Gibt es einen Zusammenhang?

Impotenz und Steroide: Gibt es einen Zusammenhang?

Für Leistungssportler sind verschiedene Lebensmittelzusätze ganz gewöhnlich. Die Sporternährung ist unter den Männern sehr verbreitet, die einen schönen Körper ausbauen wollen. Für die Männer, die Profisportler werden wollen, gibt es spezielle Präparate – Steroide.

Über den Schaden und Nutzen streiten sich die Wissenschaftler immer noch. Als das Hauptargument gegen ihren Gebrauch gilt die Impotenz. Aber es gibt auch Männer, die Steroide gernhaben. Sie glauben, dass die negative Wirkung der Steroide auf die Potenz ein Mythos ist, der mit erdachten Beispielen illustriert wird. Andere Männer sind sich sicher, dass Dopingmittel keine positive Wirkung ausüben, weil Steroide den Hormonspiegel des Sportlers verändern.

Wozu nimmt man Steroide ein?

Ursprünglich wurden Steroidpräparate nur als therapeutische Wirkstoffe bei einem niedrigen Testosteronspiegel bei Männern angewandt. Im Laufe der Anwendung wurde es festgestellt, dass sekundäre Geschlechtsmerkmale bei Männern, unter anderem das Muskelrelief, erkennbarer werden. Das hat Sportler, besonders Bodybuilder veranlasst, Anabolika (die zweite Benennung der Steroide) zur Beschleunigung der Entwicklung der Muskelmasse zu verwenden.

Aber das Aufbauen der Muskelmasse ist kein einziger Einflussmechanismus vom Testosteron auf den männlichen Körper. Neben der Steigerung der Eiweißsynthese in den Muskelfasern erfolgen auch andere wichtige Vorgänge:

  • Die Rehabilitationszeit nach den Belastungen verringert sich;
  • Stoffwechselvorgänge werden verändert, mehr muskuläre Proteinzellen und weniger Fettzellen werden im Körper produziert;
  • der Metabolismus beschleunigt sich zweimal;
  • die körperliche Kraft und die Leistungsfähigkeit steigern sich;
  • das Knochengerüst des Mannes verstärkt sich.

Diese Veränderungen helfen den Sportlern gesetzte Ziele mindestens zweimal schneller zu erreichen. Nicht alle Amateursportler und professionelle Bodybuilder beginnen Steroide regelmäßig zu verwenden. Die Schulmedizin und manche Trainer versichern, dass Anabolika impotent machen.

Wie werden Steroide eingenommen?

Fachleute empfehlen Steroide nicht zu verwenden, wenn man einfach einen Wunsch hat. In solchen Fällen zeigen sich Nebenwirkungen der Hormonalmittel. Vor der Einnahmekurs von Anabolika sollen eine sorgfältige Bereitstellung und das Verständnis dafür vorkommen, dass man diese Präparate mindestens 9 Monate einnehmen soll.

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In der Kombination mit Steroiden soll man auch andere Medikamente anwenden, die das normale Funktionieren des Organismus unterstützen:

  • Mittel zur Neutralisation des Testosterons, falls androgene Steroide gebraucht werden;
  • Hepatoprotektive Mittel (Steroide belasten die Leber sehr stark);
  • Eiweißartige Lebensmittelzusätze als Stoffe zum Aufbauen der Muskeln.

Der Hauptfehler von vielen Anfängersportlern und Freizeitsportlern, die beschlossen haben, Steroide zum Aufbauen der Muskelmasse anzuwenden, besteht darin, dass im Laufe des Einnahmekurses die Ernährungsweise nicht korrigiert und körperliche Belastungen nicht gesteigert werden, die die Muskeln herauszubilden helfen. Bei einer sinnlosen Anwendung von Anabolika verändert sich das Funktionieren von inneren Organen: den Nieren, der Leber, den Geschlechtsdrüsen, dem Herzen. Häufig fördert die Kombination von diesen Störungen die völlige Impotenz.

Das ist beachtenswert, dass Berufssportler und Trainer behaupten, dass der Gebrauch von Anabolika keinen Sinn hat, falls der Wachstum des Körpers und der Muskeln noch nicht zu Ende ist (bis zum 21. Lebensjahr). Bei jungen Männern wird viel Testosteron synthetisiert. Zusätzliche Mengen können zur Unterbrechung der Körperentwicklung und seriösen Pathologien führen.

Aber nicht nur junge Sportler und Anfängersportler gehen ein Risiko von Nebenwirkungen der Steroide ein. Auch erfahrene Bodybuilder, die einige Einnahmekurse vollendet haben, können folgende Veränderungen bemerken:

  • die Erhöhung der Aggressivität;
  • die Verkleinerung der Hoden;
  • eine unnormale Vergrößerung der Brust (Gynäkomastie);
  • die Schwellung des Gesichts und der Muskeln;
  • die Steigerung des arteriellen Blutdrucks;
  • die Erhöhung der sexuellen Aktivität.

Solche Erscheinungen bereiten in der Regel keine Sorgen. Doch ihre Entstehung zeugt davon, dass nach der Beendigung des Einnahmekurses verschiedene Probleme, einschließlich der arteriellen Hypertension und der Impotenz beginnen können.

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Wie sind Steroide und Impotenz verbunden?

Männer, die die Verwendung der Anabolika nicht beendet haben, bemerken oft negative Veränderungen des Geschlechtssystems nicht. Das betrifft auch die Fähigkeit, eine stabile Erektion zu erreichen und zu erhalten. Von solch einem Problem wie die erektile Dysfunktion spricht man nur nach dem Ende des Gebrauchs.

Laut den von den Fachleuten vorgelegten Informationen wird die schlagartige Verschlimmerung der Potenz in der ersten Reihe durch das Abstinenzsyndrom beobachtet. Das entsteht, wenn sich der Körper entwöhnt, Testosteron selbstständig zu synthetisieren. Das liegt daran, dass das in großen Mengen in der Form von künstlichen Zusätzen hingelangt. Nach der Beendigung des Gebrauchs sinkt der Testosteronspiegel, wobei die Impotenz durch Steroide entsteht.

Laut der Statistik beeinflusst der kompetent zusammengesetzte Anabolika-Zyklus, das nicht nur die Einnahme der Hormone enthält, sondern auch beeinträchtigt die Potenz auch nach der Beendigung fast nicht. Die meisten Probleme mit der Erektionsfunktion werden unter den Männern beobachtet, die einen Plan der Anwendung der speziellen Präparate selbstständig ohne Rücksicht auf bestimmte Momente ausgestellt haben.

Das ist möglicherweise der einzige Zusammenhang, der von den Fachleuten sicher festgestellt wurde, der die Impotenz mit dem Einsatz der Steroide verbindet. Um der Impotenz durch Steroide vorzubeugen, soll man sich einfach an Experten wenden, die in der Sportphysiologie und Ernährungswissenschaft arbeiten. Ihre Beratungsfürsorge lässt allen negativen Folgen der hormonalen Behandlung entgehen.

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Lukas Richter

Lukas studierte Medizin in Frankreich, bevor er sich dafür entschied, in seine Heimatstadt Memmingen zurückzukehren und ehrenamtlich zu arbeiten. 15 Stunden pro Woche berät er Obdachlose und Arme in Memmingen und aus der Umgebung. Vor 2 Jahren hat er sich unserem Team angeschlossen und schreibt seither fachkundige Artikel. Lukas hat eine reiche medizinische Erfahrung und schreibt momentan seine Doktorarbeit. Er orientiert sich gut in solchen Problemen wie Erektionsstörungen sowie in vielen weiteren medizinischen Bereichen.

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