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Männergesundheit

Impotenz durch Blutdrucktabletten

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Lesedauer: 5 Min.

Bluthochdruck und Impotenz

Vor der Behandlung erektiler Dysfuktion muss man erst den Blutdruck stabilisieren. In manchen Fällen schafft man das mit Hilfe von gesunder Lebensweise. Aber zumeist muss man nach Blutdruckmedikamenten greifen.

Nicht immer werden Erektionsstörungen durch Bluthochdruck hervorgerufen. Viele Männer beklagen sich über die Entstehung der Erektionsstörungen erst als Nebenwirkung während Einnahme der blutdrucksenkenden Medikamente. Einige Patienten brechen die Behandlung mit einem solchen Präparat ab, insbesondere wenn der Bluthochdruck selbst bisher keine Unannehmlichkeiten erzeugte. Etwa 70% Männer, die als eine der Bluthochdruckmedikamente Nebenwirkungen Impotenz erleben müssen, verzichten sofort auf Therapie der Hypertension.

Vorübergehende Impotenz durch Blutdrucktabletten ist tatsächlich nicht ausgeschlossen. Es ist klinisch bewiesen, dass einige Präparate gegen Bluthochdruck Erektionsprobleme bei Patienten auslösen. Dennoch gibt es Blutdrucksenker, mit deren Anwendung keine solchen Beschwerden verbunden sind. Noch überdies, gibt es blutdrucksenkende Medikamente, die die erektile Fähigkeit eines Mannes auffallend verbessern können.

Bekanntlich kann erektile Dysfunktion oder Impotenz durch Diuretika (harntreibende Mittel wie Hydrochlorothiazid) und Betablocker (wie Atenolol) entstehen. Genau diese Medikamente verordnen die Ärzte, wenn es einem nicht gelingt, Bluthochdruck mit Hilfe von einer Diät oder Leibesübungen zu kontrollieren.

Falls Ihnen Diuretika gegen Hochdruck verordnet werden, setzen Sie die Behandlung bis endgültige Normalisierung des Blutdrucks fort. Sollten die Erektionsprobleme nicht nachlassen oder der Blutdruck immer noch zu hoch bleiben, suchen Sie medizinische Untersuchung erneut auf, um ein anderes Präparat gegen Bluthochdruck verordnet zu bekommen, das die Potenz nicht so stark beeinträchtigt. In manchen Fällen werden mehrere Blutdruckmedikamente kombiniert, um das Problem mit Blutdruck zu lösen und erektile Funktion gesund zu erhalten.

Wahrscheinlichkeit der Impotenz durch Betablocker ist eine weitere verbreitete Frage der Patienten, die auf Präparate dieser Gruppe gegen Hypertonie angewiesen sind. Wirklich beschweren sich viele Männer über gewisse Erektionsstörungen durch blutdrucksenkende Medikamente dieser Gruppe. Nicht selten wird es in solchen Fällen empfohlen, auf ein anderes Präparat zu eskalieren.

Erektionsstörungen durch Blutdrucksenker: welche dämpfen die Potenz nicht?

Einige Gruppen der Blutdruckmedikamente lösen erektile Dysfunktion als Nebenwirkung nur selten aus. Zu diesen gehören Medikamente wie folgt:

  • ACE Hemmer
  • Alphablocker
  • Calciumkanalblocker
  • Angiotensin-II-Rezeptorblocker

ACE Hemmer (Angiotensin-konvertierende Enzyme) wie Lotenzin, Capoten, Zestril, Prinivil u.a.m. fördern die Entspannung der Blutgefäße und somit die Durchblutung im Körper des Patienten. Impotenz durch ACE Hemmer ist ein seltener Nebeneffekt und wird lediglich bei 1% der Patienten beobachtet. Von Erektionsstörungen durch blutdrucksenkende Medikamente dieser Gruppe, die auch andere Präparate mehr umfasst, wird nicht berichtet.

Calciumkanalblocker sind andere Gruppe der Blutdrucksenker, die nur selten negative Auswirkungen auf erektile Fähigkeit haben. Hinzu gehören Diltiazem, Verapamil, Amlodipine und andere. In separaten Fällen ist jedoch Impotenz durch Blutdrucktabletten dieser Gruppe auch nicht ausgeschlossen. Empfohlen ist es, die Wahl des Präparates beim Arzt zu besprechen.

Blutdrucksenkende Medikamente der Gruppe Alphablocker üben ebenfalls keinen negativen Einfluss auf die Fähigkeit, Erektion zu erzielen aus. Vielmehr wurde im Laufe von klinischen Studien eine 100% Verbesserung der erektilen Funktion bei manchen Männern verzeichnet, die innerhalb von 2 Jahren den Alphablocker Kardura einnahmen.

Auch Blutdruckmedikamente Angiotensin-II-Rezeptorblocker (z.B. Losartan) beeinträchtigen die Potenz nicht, sondern umgekehrt diese bei Patienten mit Bluthochdruck erhöhen.

In einer Studie von Journal of the American Medical Association im Jahre 2001 wurden die Auswirkungen des Blutdrucksenkers Cozaar der Gruppe von Angiotensin-II-Rezeptorblockern auf die Gesundheit der Probanden untersucht. Zunächst berichteten nur 7% der Männer und Frauen von allgemeiner Verbesserung der sexuellen Gesundheit. Aber nach Verlauf von 12 Wochen der Cozaar Anwendung haben bereits 58% der Männer und Frauen positiven Effekt auf ihr Sexualleben verzeichnet. Anteil der Männer, die an Impotenz litten, verringerte sich dabei von 75% auf 12%.

In einer weiteren Studie wurden Diovan der Gruppe Angiotensin-II-Rezeptorblocker und Betablocker Coreg untersucht. Die 2001 in American Journal of Hypertension veröffentlichte Studie verglich die Wirkung beider Medikamente auf den Blutdruck und Intensität des Geschlechtslebens bei Probanden, um herauszufinden, ob Erektionsstörungen durch Blutdrucksenker hervorgerufen werden können.

Die beiden Präparate haben effektive blutdrucksenkende Wirkung gezeigt. Aber waren die Patienten, die mit dem Angiotensin-II-Rezeptorblocker behandelt wurden, innerhalb 16 Wochen der Therapie sexuell aktiver. Sie behaupteten, dass sie vor einem Monat etwa 8 Geschlechtsakte, und einen Monat später etwa 10 Akte monatlich hatten. Betablocker-Patienten haben hingegen nicht so intensives Intimleben geführt: 8 mal vor einem Monat und 4 mal nach einem Monat der Therapie.

Impotenz durch Blutdrucktabletten vermeiden

Konsultieren Sie Ihren Arzt, falls Sie infolge der Behandlung von Bluthochdruck Erektionsprobleme erleben.

Sollten Erektionsstörungen durch Blutdrucksenker, und nicht von dem Blutdruck selbst hervorgerufen sein, kann Ersatz des Medikamentes durch einen anderen Blutdrucksenker das Problem beiseite legen. Brechen Sie die Blutdruckbehandlung ohne ärztliche Genehmigung nicht ab.

Viele Männern leiden an Erektionsstörungen durch Bluthochdruck, die nicht mit Medikamenten selbst verbunden sind. Solchenfalls sollte die Zweckmäßigkeit der Einnahme von Potenzmitteln Kamagra 100mg, Viagra, Cialis oder Levitra ohne Rezept mit dem behandelndnen Arzt besprochen werden.

Potenzsteigende Medikamente dürfen erst bei stabilem Blutdruck eingenommen werden. Sie können für Männer mit unkontrollierter Hypertonie gefährlich sein. Einnahme von Potenzmitteln ist ebenfalls bei der Behandlung mit Alphablockern oder Nitraten für Behandlung der Herzkrankheiten untersagt.

Schon gewusst?

Wer regelmäßig Schmerzmittel einnimmt, dem hilft am Ende womöglich nur noch die Potenzpille: Gängige Schmerzstiller machen impotent.

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