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Sex-Tipps

Berühmte impotente Männer

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Lesedauer: 10 Min.

Impotenz ist ein Terminus aus dem Lateinischen. Zum ersten Mal wurde er 1420 in dem Poem "De regimine principum" von Thomas Hoccleve in der Bedeutung Hilflosigkeit oder Kraftlosigkeit verwendet. In der Bedeutung Erektionsstörung wurde dieser Begriff erst 1655 in der Geschichte der Kirche Britanniens von Thomas Fuller verwendet. In diesem Werk wurde der Paps als impotent bezeichnet. Selbstverständlich gab es Impotenz lange davor, als der Begriff entstand.

Biblische Geschichte

Paradoxerweise wurde die Unfähigkeit eine Erektion zu bekommen in der Bibel erwähnt, und zwar in dem Alten Testament. Kaiser David litt daran. Der Gott bestrafte ihn mit dieser Erkrankung für die verbrecherische Liaison. Kaiser David begehrte die Frau seines treuen Kriegsknechten Uria. Infolge dieser Beziehung wurde die untreue Frau schwanger. Der listige Kaiser wollte diese Umstände verheimlichen und schickte Uria in eine hochriskante Kampfsituation, damit er umkommt. Ohne lange darüber nachzudenken nahm David die verwitwete Liebhaberin zur Frau. Wegen dieses Verhaltens von David geriet der Gott in Zorn. Da David das Wort des Gottes verachtete, wurde er bestraft: Der Gott entnahm ihm die Manneskraft.

In jenen Zeiten konnte der Kaiser, der unfähig war, ein Kind zu zeugen, leicht entthront werden. Deshalb fanden die königlichen Berater eine bildschöne junge Frau für den Kaiser. Sie sollte seine Manneskraft wiederherstellen. Allerdings konnte er sie nicht beherrschen. Somit wurde der große Kaiser zum ersten impotenten Mann in der Geschichte.

Im Laufe von mehreren Jahrhunderten wollten sich Menschen mit der Impotenz nicht abfinden und arbeiteten an den Behandlungsmethoden dieser Erkrankung. Eigene Rezepte hatten bereits alte Griechen und Ägypter. Zur Behandlung von Impotenz empfahlen griechische Ärzte die Samen von Stechapfel und Farnblüte zur oralen Einnahme sowie als Umschläge oder Körperpackung. Die Ergebnisse solcher Behandlung waren nicht immer befriedigend, aber die Ärzte gaben nicht nach.

Mittelalter

Anders wurde die Impotenz im Mittelalter betrachtet. Sexuelle Probleme wurden eher zur Kompetenz der Kirche als der Medizin. Als Hauptursache für Impotenz nannten Kirchenväter teuflische Mächte.

Im Jahre 1486 wurde das berühmt-berüchtigte Werk "Hexenhammer" ("Malleus Maleficarum") veröffentlicht. Dort handelt es sich unter anderem darum, dass die männliche Impotenz die Folge der Zauberei ist, die Hexen ausüben. Dieses Werk gibt den Betroffenen ein paar Tipps zur Behandlung. Die sicherste Methode ist die Hexe zu finden und zu vernichten. Impotente Männer verstanden das wörtlich und begannen eifrig, die Ursache der eigenen Liebespannen im Keim zu ersticken.

Die wissenschaftliche Betrachtungsweise dieser Erkrankung entstand erst Ende des 19. Jhs. Mit diesem Problem setzten sich jetzt nicht Geistliche oder Kurpfuscher auseinander, sondern Ärzte und Wissenschaftler. Das erste seriöse Werk "Sexual Impotence in the Male" (1882) wurde von William Hammond veröffentlicht. Für die Ursache für Impotenz hielt er Masturbation und frühe sexuelle Erfahrungen. Je höher die sexuelle Aktivität des Patienten ist, desto schneller erkrankt er sich an Impotenz.

Welche Behandlungsmetoden gab es?

Es gab zwei Behandlungmethoden von Impotenz: Eine hygienische und eine medizinische. Die erste Methode umfasste den Verzicht auf sexuelle Aktivitäten innerhalb von einem Jahr. Zudem sollte man an Sex nicht denken. Zusätzlich wurden verschiedene Arten von Dusche und spezielle sportliche Betätigungen verordnet. Streng verboten war das Schlafen auf dem Rücken. Zur Vorbeugung der Impotenz empfahl W. Hammond keine sexuellen Aktivitäten bis zum 21. Lebensjahr, dann sollte man nicht mehr als 3 sexuelle Kontakte pro Monat haben. Heute ist es bekannt, dass sich Hammond irrte. Vor einem Jahrhundert begeisterte man sich für seine Ideen.

Ende des 19. Jhs entwickelten die von Hammond inspirierten Ärzte Dutzende von Geräten und Mitteln gegen Masturbation. Diese sahen als eigenartige Keuschheitsgürtel aus: Ein Penis-Etui aus Metall mit Gürtel. Das waren harte Zeiten für Männer. Nach Hammond wurde die Impotenz mit einem Stromschlag an den Geschlechtsorganen behandelt.

Es muss darauf hingewiesen werden, dass die Impotenz nicht immer als ein Problem betrachtet wurde. Denkende Menschen hielten für ein Problem nicht die Impotenz, sondern ein normales Geschlechtsleben, weil es von der Suche nach Geistigem ablenkte.

Origenes (185 — 254)

Im Alltertum verzichteten die meisten Gläubigen auf Sex. Frühe Christen wollten dem Christus in allem nachfolgen, deshalb verzichteten sie auf solche irdischen Freuden wie körperliches Vergnügen, materielle Güter und Familie.

Grieche Origenes nahm das Evangelium nah ans Herz und kastrierte sich. Er war Lehrer an der Alexandrinischen theologischen Schule, schlief auf hartem Boden, fastete immer und kleidete sich nie um. Die Kastration gab dem Philosophen die Möglichkeit, junge Frauen zu lehren, ohne Risiko in Verführung zu geraten. Er war nicht der einzige, der so was tat. Erst 325 wurde die Selbstkastration auf dem Nizäischen Konzil offiziell verboten. Die Kastration wurde angewendet nicht nur als eine selbst gewählte Methode für das geistige Wachstum, sondern auch als eine Strafe oder zum Beibringen bestimmter Eigenschaften, die für bestimmte soziale Rollen erforderlich waren, z.B. Eunuchen. Die Kastration konnte auch einen Mann berühmt machen. Erinnern Sie sich an kastrierte Sänger mit einer Engelsstimme?

Petrus Abaelardus (1079 — 1142)

Unter allen Intellektuellen des Mittelalters zeichnet sich Petrus Abaelardus aus. Er war Dichter, Philosoph, Theologe. Zu seinen Vorlesungen an der Notre-Dame-Universität kamen viele junge Menschen. Einmal zeigte Abaelardus Interesse für die hübsche und kluge Nichte des Pfarrers Fulbert. Sie hieß Heloisa. Sie war 12 Jahre jünger als Petrus. Bald nach dieser Bekanntschaft wurde Heloise von Abaelardus schwanger. Sie flohen nach Bretagne. Dort heirateten sie sich heimlich. Heloisa wollte die geistige Karriere von Abaelardus nicht stören und kehrte zu ihrem Onkel zurück. Fulbert fühlte sich diesbezüglich gekränkt. Er ließ Abaelardus überfallen und entmannen. Nach der Entmannung wurde er Mönch. Im Kloster schuf er sein Werk "Historia Calamitatum". Etwas später setzte er seine Lehrertätigkeit fort. Heloisa wurde auch Nonne im Kloster, stand aber weiter im Briefwechsel mit Abealardus. Ihr Kind wurde in der Familie Fulbert großgezogen.

Salvador Dali

Als Junge wurde er mit sexuellen Komplexen beladen: Die Penisgröße sowie die Angst vor dem Akt mit der Frau beunruhigten ihn stark. Hier spielte ein illustriertes Buch über Geschlechtskrankheiten eine große Rolle, das sein Vater zu erzieherischen Zwecken geöffnet auf dem Tisch liegen ließ.

Sein ganzes Leben lang hatte Dali Angst, dass er impotent oder schwul ist. Die Selbstbefriedigung war für ihn die einzige Möglichkeit, die sexuelle Befriedigung zu erreichen. Die Impotenz wurde für ihn dennoch zur Quelle für Inspiration in seiner Arbeit.

Dali zeigte großes Interesse für Türme. Er erzählte, dass er als Jugendlicher auf dem Dachboden masturbierte und den Sant Pere Turm besichtigte, in dem er getauft wurde. Die Lebensgefährtin von Dali Gala war ein ziemlich zurückgezogener Mensch, deshalb wurde sie von Dalis Freunden Turm genannt. Die letzten Jahre verbrachte Dali in seinem Museum "Der Turm Gala-tea". Der Name des Museums betonte, dass Gala zu seinem Turm und Unterstützung im Leben geworden ist.

In Dalis Gemälden kann man oft rote Hände und das in den Händen vergrabene Gesicht sehen. Das ist eine Metapher für Schande. Zum ersten Mal erschien diese Metapher 1929 in den Werken Dalis als eine Widerspiegelung der Gefühle, die er in Zusammenhang mit seiner Sexualität ständig empfand. Seitdem wurde diese Metapher auf mehr als 30 Gemälden dargestellt.

Krücken kommen in vielen Gemälden Dalis vor. Sie sind in erster Linie Symbole für Impotenz. Dali war der Meinung, dass alle Prominenten impotent waren. Nur jene, die es mit Sex schwer haben, können fantastische Musik und geniale Gemälde schaffen. Alle anderen können nur durchschnittliche Werke kreieren.

Nicolais Boileau

Nicolais Boileau ist eine wichtige Figur in der Literatur. Mit 12 Jahren wurde er wegen der Nierensteinkrankheit operiert. Als Folge bekam er nach dieser Operation eine Impotenz. Durch seine Mannesschwäche lässt sich die Frauenfeindlichkeit in seiner Poesie erklären.

Adolf Hitler

In Deutschland der 30er Jahre ging ein Gerücht herum, dass die fanatische Treue des Führers zur Partei sich durch seine Impotenz erklären lässt. Spaßmacher wiesen auf die Lieblingspose des Führers während der Demonstrationen und der öffentlichen Auftritte hin: Er hielt seine Arme gekreuzt unter seinem Bauch. Dabei wurde es scherzhaft gesagt, dass der Führer den letzten Arbeitslosen im Reich verbirgt. Nur wenige Frauen, die mit Hilter intimen Kontakt hatten und danach am Leben blieben, behaupteten, dass er impotent war. Nach den intimen Kontakten mit Hitler begingen seine Liebhaberinnen entweder Selbstmord oder gerieten in die Hände von Gestapo. Auf solche Weise wurde ein guter Ruf des Führers gepflegt.

Die Impotenz gilt immer als eine Schande für jeden Mann, deshalb überschütteten Hitlers Feinde ihn mit Dreck, dass er impotent war. Die Quelle dieser Gerüchte war in der nahen Umgebung des Führers. Es wird behauptet, dass Eva Braun recht unzufrieden nach der ersten Brautnacht war. Allerdings gibt es keine Beweise dafür. Nach dem Fall von Berlin entdeckte man im Schränkchen von Evan Braun viele Antibaby-Pillen. Wozu brauchte sie sie, wenn Hitler impotent war? Es wurde auch behauptet, dass der Führer chronische Probleme mit der Erektion wegen des herausoperierten Hodens hatte.

War Erich Maria Remarque impotent?

Darüber wird es aufgrund seiner Beziehung mit Marlene Dietrich gesprochen. Sie hatten vieles gemeinsam. Sie waren beinahe gleichaltrig: Zur Zeit der Beziehung war Marlene 36, Remarque war 39. Beide waren berühmt. Sie waren in Deutschland geboren und mussten Ihr Heimatland verlassen. Beide litten darunter, was in Deutschland geschah. Ganz plötzlich wurden beide von einem starken Gefühl überwältigt. Er gestand, dass er total impotent war. Marlene hielt das für wunderschön.

Ihr Roman dauerte 3 Jahre: Kurze Begegnungen in Paris, Venedig, New-York, dann Abschied für mehrere Wochen und Monate. In dieser Zeit entstand ihr Poem in Briefen, das Kritiker als einen hinreißenden Liebesroman des 20. Jhs bezeichneten.

Es ist nicht 100%ig bekannt, ob Erich Maria Remarque tatsächlich impotent war. Aber seine platonische Fern-Beziehung mit Marlene Dietrich inspirierte ihn zu vielen wunderschönen Werken.

Ernest Hemingway

Er ist einer der bekanntesten US-Schriftsteller des 20. Jhs und schuf in seinen Werken das Ideal der Männlichkeit. In dem Privatleben litt er unter sexuellen Funktionsstörungen.

Mit Frauen bevorzugte Hemingway ungeschützen Geschlechtsverkehr. Er mochte Frauen, die riskieren konnten und wollten. In der Tat reduzierten Kondome die Empfindlichkeit beim Geschlechtsverkehr. Da der Schriftsteller mit der Potenz gewisse Probleme hatte, bevorzugte er ungeschützten GV, weil es dadurch mehr Stimulation gab.

Die Impotenz ist ein schweres Problem, das Auswirkungen nicht nur auf den Körper hat, sondern auch auf die Seele. Gerade durch Probleme im Geschlechtsleben lassen sich große Errungschaften und Handeln der prominenten Männer erklären.

Heute werden Erektionsstörungen effektiv und leicht behandelt. Um das Liebesleben trotz Erektionsstörungen zu genießen, kann man Viagra rezeptfrei kaufen, langwirkendes Cialis bestellen oder nebenwirkungsarmes Levitra günstig kaufen. Lernen Sie unser attraktives Angebot an Potenzmitteln kennen!

Schon gewusst?

Es gibt den Begriff Sublimierung. Das ist ein Prozess, bei dem sexuelle Energie nicht freigesetzt wird, sondern in geistige Leistungen oder Kunst umgelenkt.

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