Alles rund um Sex

11 April 2015 um 6:09


Die häufigsten Sexunfälle

Die häufigsten Sexunfälle

Die Intimsphäre ist ein unentbehrlicher Teil unseres Lebens. Im Taumel der Leidenschaft vergisst man aber die einfachsten Sicherheitsvorschriften und wird verletzt. Verletzungen kommen sowohl beim klassichen Geschlechtsverkehr als auch bei nicht-traditionellen Sexpraktiken.
Verletzungen können klein und unbedeutend sein wie zum Beispiel Hautritzen oder blaue Flecke sowie seriös sein, wenn es notwendig ist, sich an einen Arzt zu wenden.

Was gehört zu Verletzungen beim Sexualverkehr?

Dazu werden Hautritzen, blaue Flecke, Knutschflecke oder mit dem Kopf gegen das Bett gezählt. Dabei wird die Haut sowie die Schleimhaut an den Geschlechtsorganen verletzt. Die Ärzte sprechen in diesem Zusammenhang um die so genannten sexuelle Verletzungen. Dabei handelt es sich um zufällige oder freiwillige Verletzungen beim Geschlechtsverkehr.

Sexuelle Verletzungen

Verletzungen beim Sexualverkehr kommen häufiger vor, als man sich das vorstellen kann. Es wurde anhand der Umfragen festgestellt, dass die Ellenbogen, Kniegelenke und der Rücken am häufigsten Verletzungen erleiden. Darüber beschweren sich rund 40 Prozent der sexuell aktiven Personen. Die Ursache dafür besteht meistens in der Ungeduldigkeit der Geschlechtspartner: Nicht selten landet man nicht im Bett, sondern auf dem Fußboden. In solchen Fällen sind aufgeschürfte Knie und Ellenbogen keine Seltenheit. Oft kommt es auch zu Hexenschuss, verstauchte Knöchel und Handgelenke. Diese Verletzungen tragen meistens Frauen davon: Wenn der Mann große Leidenschaft hat, kann er seine Partnerin kräftig packen und auf solche Weise verletzen. Ein zerkratzter Rücken kommt auch häufig vor.
In der Hündchenstellung kann die Frau den Kopf verletzen, insbesondere wenn der Partner das Tempo beschleunigt. Bei manchen Paaren kommt es zu Knochenbrüchen. Das erleiden meistens ältere Partner, mit einer Osteoporose.
Man kann sich oder den Partner verletzen, wenn man an einem ungewöhnlichen oder unbequemen Ort Sex hat, zum Beispiel im Auto, in der Garage, auf dem Küchentisch etc. Wenn die Leidenschaft groß ist, so achtet man zum Beispiel auf Einrichtungsgegenstände nicht: Hautritzen und andere Wunden sind garantiert.
Verletzte Geschlechtsorgane
Was die Verletzungen der Geschlechtsorgane anbetrifft, können diese in drei Gruppen eingeteilt werden. Zu den häufigsten Verletzungen gehören die wundgeriebene Eichel oder Kritoris beim Masturbieren. Dieses Problem kommt oft unter jungen Singles vor. Um schmerzhafte Rötungen zu vermeiden, sollte man ein Gleitmittel bei Selbstbefriedigung benutzen.
Auch bei einem längeren Geschlechtsakt kommt es zu Rötungen, Reizungen und Brennen, insbesondere wenn die Partnerin trocken ist. Die Geschlechtorgane der Frau schwellen um den Schamlippen an, Mikro-Hautrisse entstehen, sodass der Geschlechtsverkehr oder das tägliche Waschen der Geschlechtsorgane Schmerzen auslöst. Diese Traumen sind nicht gefährlicht, sondern unangenehm. Während der Wundheilung sollte man sich der intimen Nähe enthalten und Antiseptika anwenden, damit Mikro-Hautrisse nicht infiziert werden. Wenn Schmerzen und unangenehme Empfindungen innerhalb von 3 — 5 Tagen nicht verschwinden, muss man zum Arzt. Manchmal haben sexuell übertragbare Erkrankungen ähnliche Symptome.
Zur zweiten Gruppe der Verletzungen beim Sexualverkehr gehören Risse und Rupturen. Frauen erleiden oft Rupturen der vorderen Scheidenwand. Das kommt oft in der Missionarsstellung vor, wenn die Beine der Frau auf den Hüften des Partners ruhen oder auf seinen Schultern liegen. In dieser Stellung kann der Eintauchwinkel vertieft werden, so dass es zu Scheidenverletzungen kommen kann. Zu den Scheidenrissen kommt es, wenn der Partner einen großen Penis hat, oder wenn das Vorspiel zu kurz war. Außerdem kommt es zu den Verletzungen der Scheide, wenn verschiedene Gegenstände eingeführt werden, um neue Empfindungen zu erleben. Mit Vibratoren oder anderem Sexspielzeug kann man sich kaum verletzen. Wenn es aber andere Dinge wie zum Beispiel Deos, Gurken, Bananen oder Flaschen benutzt werden, kommt es zu peinlichen Sexunfällen. Einerseits können diese Dinge die Geschlechtsorgane verletzten, andererseits können sie in der Scheide stecken bleiben.
In erster Linie junge Männer erleiden oft einen Riss des Vorhautbändchen. Die Ursache dafür liegt in einer zu großen Spannung der Penisschafthaut oder einem zu kurzen Vorhautbändchen. Bei bestimmten Manipulationen kommt es auch zum Einreißen des Vorhautbändchens. Im besten Fall heilt es schnell. Im schlimmsten Fall entsteht eine Blutung. Zum Einreißen des Vorhautbändchens kommt es in der Reiterstellung, wenn sich die Frau zu schnell bewegt.
Beim Sex kann es manchmal zu offenen Wunden kommen. Oft wird man ein Opfer eigener Experimente. Zum Beispiel die Anwendung von Kondomen mit doppelter Textur an Noppen oder Rippen etc. kann gefährlich sein. Während der sexuellen Erregung sind die weiblichen Geschlechtsorgane geöffnet, nach dem Orgasmus ziehen sich die Scheidenmuskeln zusammen, sodass ungewöhnliche Elemente der Kondome für zusätzliche Stimulation in der Scheide stecken bleiben. Beim Ausziehen des Penis mit einem extra stimulierenden Kondom aus der Scheide kann es zu Wunden und sogar Blutungen kommen.
Chemische Brandwunden ist eine ziemlich verbreitete Verletzung beim Sexualverkehr. Diese kommen unter den jungen Paaren vor, die einer ungewollten Schwangerschaft mit umstrittenen Verhütungsmethoden vorbeugen wollen: Zum Beispiel die Ausspülung mit einer Kaliumpermanganatlösung oder Essig, das Einführen verschiedener Tabletten in die Scheide. Als Folge kommt es zu einer Zervixerosion sowie andere Folgen einer chemischen Verbrennung sollen behandelt werden.
In der letzten Zeit sind Intimrasuren sehr populär geworden. Erste Stoppeln erscheinen je nach individueller Veranlagung nach ersten Stunden oder Tagen. Das kann wirklich stören. Stoppeln im Intimbereich beim Mann können Hautreizungen bei Frauen verursachen. Und selbstverständlich umgekehrt.
Leidenschaftliche Bisse beim Oralverkehr finden viele Menschen geil. Manchmal aber kann man zu fest beißen und Schmerzen auslösen. Solche Sexverletzungen heilen lange. Eine weitere Gefahr verbirgt sich im Mund, das ist nämlich Karies. Infektionen aus der Mundhöhle, die auf den Genitalien landen, können die lokale Immunität abschwächen und somit Krankheitserreger begünstigen.
Ziemlich selten ist das gefährliche Phänomen Vaginismus oder Scheidenkrampf.
Bei besonders emotionalen oder scheuen Frauen können sich die Scheidenmuskeln bei lauten Geräuschen oder plötzlichen Bewegungen in Stresssituationen reflektorisch verkrampfen, sodass nichts in die Scheide eingeführt oder ausgezogen werden kann. Dieser Zustand heißt Vaginismus oder Scheidenverkrampfung.
Um die Scheidenmuskeln zu entspannen, muss die Frau die Bauchmuskeln anstrengen, als ob sie mal müsste. Damit der Mann seinen Penis aus der verkrampften Scheide ausziehen kann, muss er einen Finger in den After der Partnerin vorsichtig einführen und ihn dann daraus ziehen. Sollten diese Manipulationen nicht helfen, rufen Sie den Arzt an, nur er kann eine Verkrampfung lösen.

Sexunfälle bei manchen nicht-traditionellen Praktiken

Am häufigsten kommt es zu Verletzungen beim Analverkehr. Bei dieser Sexpraktik können die Schleimhaut des Enddarms verletzt oder der Schließmuskel des Enddarms gerissen werden. Bei häufigem Analverkehr können Analfissuren entstehen, als Folge entstehen Hämmorhoiden und Entzündungen im Enddarm. Daher sollte man beim Analverkehr immer ein Gleitmittel anwenden oder aufhören, wenn es schmerzt.

Wie Sexunfälle vermeiden?

Man muss nicht nur über Verhütungsmittel informiert sein, sondern auch über Verletzungssicherheit.
In erster Linie sind Liebkosungen und Zärtlichkeit vor dem Geschlechtsakt ein Muss. Wenn die Frau entspannt ist, dann sind ihre Geschlechtorgane entspannt und werden ausreichend feucht, sodass Risiken für Hautrisse, Rupturen, wundgeriebene Geschlechtsteile minimiert sind.
Zweitens sollte man einen bequemen Ort für den Liebesakt haben. Am besten wäre es im Bett. Wenn man es auf dem Fußboden haben will, lohnt es sich, eine weiche Decke zu legen. Wenn einen die Leidenschaft im Auto, in der Garage oder in der Küche überkommt, müssen scharfe Gegenstände zur Seite gelegt werden.
Auf den ersten Blick ist Sex im Bad oder unter der Dusche schön und echt geil. Das kann man oft in Filmen sehen. Dort müsste man Sex nicht praktizieren. Im Bad kann man auch fallen: In diesem Fall sind nicht nur blaue Flecke möglich, sondern auch ein Knochenbruch.
Neben dem Bett auf dem Fußboden sollte man keine Weingläser stehen lassen, weil man darauf mit dem Fuß treten kann und sich verletzen. Zerbrechliche, scharfe oder leichtentzündliche Gegenstände müssten nicht in der Nähe sein, um mögliche Verletzungen beim Sexualverkehr zu vermeiden. Vergewissern Sie sich, dass Sie einen sicheren Ort für Sex haben.

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Schon gewusst?

Wenn Sperma zufällig oder absichtlich ins Auge geht, kommt es zu Schmerzen und Brennen im Auge. Eine Augenentzündung ist auch nicht ausgeschlossen. Sperma kann auch Krankheitserreger enthalten, deshalb kann man sich infizieren. Wenn man Sperma ins Auge kriegt, sollte es mit kaltem klaren Wasser gespült werden.

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Emma Fischer

Emma ist seit 5 Jahren in der Pharmabranche tätig und schreibt für Europe-Pharm.com über Medikamente, Schlankheitsmittel und andere Nahrungsergänzungsmittel. Dieses Thema liegt ihr im Blut, weil ihr Vater ein erfahrener Therapeut ist. Emma ist sehr gesundheitsorientiert und zeigt großes Interesse für Themen Fitness und Gesundheit. Sie hat viele erfolgreiche Diäten hinter sich. D.h. Sie schreibt darüber, was sie selbst getestet hat. Sie reist gerne durch Europa und engagiert sich politisch.

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