Männergesundheit

26 April 2014 um 7:36


Was ist retrograde Ejakulation?

Was ist retrograde Ejakulation?

Die männliche sexuelle Gesundheit ist eine ziemlich komplizierte Sache. Leider gibt es viele Probleme bei Männern, die Impotenz und Unfruchtbarkeit zur Folge haben.

Eine große Anzahl der Männer kommen zum Orgasmus ohne Samenerguss. Im Medizinbereich wird diese Erscheinung als retrograde Ejakulation bezeichnet, d.h. es ist eine Ejakulationsstörung, bei der der Samenerguss nicht in die Harnröhre erfolgt, sondern in die Harnblase rückwärts ausgestoßen wird. Normalerweise ziehen sich der Harnblasenhals und der obere Teil der Prostata bei sexueller Aufregung zusammen, sodass die Harnröhre von der Harnblase abgetrennt wird. Somit wird das Sperma in die Harnröhre geleitet und ausgestoßen. Bei akuten pathologischen Prozessen wird dieser Mechanismus gestört. Dabei können solche Orgasmusstörungen bei Männern wie fehlender Samenerguss betrachtet werden.

Ein fehlender oder abgeschwächter Samenerguss ist eine Erkrankung, die zu einer Art der Orgasmusstörungen gehört. Die Erkrankung ist eine ziemlich verbreitete sexuelle Funktionsstörung bei Männern. Zu deren Symptomen gehört eine deutliche Herabsetzung der Empfindungen beim Orgasmus oder sie fehlen überhaupt. Ein abgeschwächter Orgasmus entsteht durch mangelhafte Nervenimpulse, die notwendig sind, um die entsprechenden Reaktionen im Körper in Gang zu setzen.

Somit besteht die offensichtliche Gefahr der retrograden Ejakulation in einer deutlichen Abschwächung der Empfindungen beim Geschlechtsakt (abgeschwächter Orgasmus) sowie in einer möglichen Unfruchtbarkeit.

Retrograde Ejakulation Ursachen

Die Ursachen für retrograde Ejakulation können an der Prostatitis, den gemachten Harnröhrenoperationen, Diabetes, an den angeborenen Fehlern der Samenleiter, venöser Beckenkongestion, Hämorrhoiden, Anwendung von Antidepressiva sowie blutdrucksenkenden Medikamenten liegen. Gesundheitliche Probleme mit der Wirbelsäule können diesen Störungen auch zugrunde liegen.

Um diese Erkrankung zu diagnostizieren, wird eine Urinanalyse nach dem Geschlechtsverkehr gemacht. Bei vorliegender Erkrankung werden in der Analyse Spermien festgestellt.

In der Medizin werden zwei Arten der retrograden Ejakulation unterschieden: Eine teilhafte und totale. Bei teilhafter retrograder Ejakulation kommt ein Teil der Spermamenge in die Harnröhre, ein anderer Teil aber rückwärts in die Harnblase. Das ist an sich nicht gefährlich: Die Spermien mischen sich mit dem Urin und werden aus dem Körper ausgeführt. Der Samenerguss in die Harnröhre kann aber eine Unfruchtbarkeit auslösen. Deshalb wer plant, Vater zu werden, muss unbedingt behandelt werden.

Zu den Symptomen dieser Störung, die für jeden Mann ein Warnzeichen sein sollen, gehören eine kleine Menge des Ejakulates, kein Ejakulat oder getrübter Urin nach dem Geschlechtsakt, Unfruchtbarkeit.

Die Behandlung der retrograden Ejakulation ist ein langer und schwieriger Prozess. Daher soll zuerst die Ursache dafür festgestellt werden, erst dann ihre Folgen beseitigt. Falls diesem Problem die Anwendung bestimmter Arzneimittel zugrunde liegt, sollen diese abgesetzt werden. In Kürze wird sich der Samenerguss wiederherstellen.

Zur Wiederherstellung des Samenergusses in die Harnröhre werden solche Methoden vorgeschlagen wie Reflexotherapie, physiotherapeutische Maßnahmen, Stimulation der Prostata. Häufig wird der Geschlechtsverkehr mit einer vollen Harnblase empfohlen, weil die Klappe im Harnleiter geschlossen wird.

Falls die retrograde Ejakulation durch die Anwendung der Medikamente ausgelöst wird, kann der Abbruch in ihrer Anwendung zum Teil einen normalen Samenerguss wiederherstellen.

Wenn diese Störungen infolge einer Operation oder der Zuckerkrankheit entstehen, können sie nur mit Schwierigkeiten behandelt werden. Weil bei Operationen wichtige Nerven in der Harnblase geschädigt werden können. Es ist leider unmöglich, diese Nerven wiederzubeleben. In diesem Fall wird die künstliche Befruchtung angewandt. Nur auf solche Weise kann ein betroffener Mann Vater werden. Zu diesem Zweck ist die Aufnahme der Spermien aus dem postkoitalen Urin notwendig.

Zur Vorbeugung der retrograden Ejakulation empfehlen Ärzte den Diabetes-Patienten den Zuckerspiegel regelmäßig zu kontrollieren, keinesfalls Medikamente zu missbrauchen, die diese Sexualstörungen auslösen können. Jedenfalls wäre eine ärztliche Beratung vor der Anwendung aller Medikamente empfehlenswert.

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Schon gewusst?

Die durchschnittliche Menge von Sperma pro Ejakulation variiert stark. Die Spermamenge pro Ejakulation variiert zwischen 2-6ml und hängt davon ab, wie häufig der Mann Sex hat.

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Lukas Richter

Lukas studierte Medizin in Frankreich, bevor er sich dafür entschied, in seine Heimatstadt Memmingen zurückzukehren und ehrenamtlich zu arbeiten. 15 Stunden pro Woche berät er Obdachlose und Arme in Memmingen und aus der Umgebung. Vor 2 Jahren hat er sich unserem Team angeschlossen und schreibt seither fachkundige Artikel. Lukas hat eine reiche medizinische Erfahrung und schreibt momentan seine Doktorarbeit. Er orientiert sich gut in solchen Problemen wie Erektionsstörungen sowie in vielen weiteren medizinischen Bereichen.

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