Potenzmittel im Vergleich

10 Oktober 2012 um 17:02


Marken und Generika: Worin besteht der Unterschied?

Marken und Generika: Worin besteht der Unterschied?

Während der Entwicklung von Medikamenten, findet die Pharmafirma, und nämlich die Abteilung für Wissenschaftsforschung, das nötige Molekül und reicht eine Anmeldung für die Nutzung von diesem Molekül. Danach führt die Pharmafirma Großforschungen und kostspielige Experimente des neuen Medikaments durch, das mit Hilfe des neuen Moleküls entwickelt wurde, und beim erfolgreichen Abschluss aller nötigen Experimente, bringt die Firma das neue Produkt auf den Markt und hat exklusives Verkaufsrecht. Die Dauer des Patentschutzes des Original-Medikaments variiert abhängig von der Patent-Gesetzgebung des bestimmten Landes. Die Dauer des Patentschutzes läuft in den meisten Ländern in 20-25 Jahren, dabei soll man die Tatsache berücksichtigen, dass für die Einführung des neuen Medikamentes auf den Markt man 13-15 Jahre braucht. Das heißt, dass sie Firma nur 8-12 Jahre hat, um das in die Entwicklung des neuen Medikaments investiertes Geld wieder hereinzubringen. 

Nach Ablauf des Patentschutzes des neuen Arzneimittels erscheinen die Generika auf dem Pharmamarkt. Das Generikum ist ein Arzneimittel, das dem Original im therapeutischen, pharmakologischen und biologischen Sinne äquivalent ist. 

Generika beinhaltet denselben Wirkstoff, wie das Original-Medikament und in der Regel sind Generika nicht weniger effektiv, aber kosten wesentlich billiger, was Generika immer höhere Popularität bringt. 

Generika werden entweder unter dem internationalen unpatentierten Namen verkauft, oder unter dem Patentnahmen, der vom Namen des originellen Medikaments unterschiedlich ist. 

Warum kosten Potenzmittel Generika billiger als die originellen Arzneien? Viele Käufer verbinden den niedrigeren Preis mit der niedrigeren Qualität. Stimmt das?

Die Hersteller zum Beispiel von Tadalafil Generika sollen keine enormen Geldaufwände tragen: die Herstellerfirma des originellen Medikaments hat schon viel Geld für Testierung des Wirkstoffs aufgewendet.  Der Generika-Hersteller soll nur beweisen, dass die  Generika dem Original-Produkt identisch ist. Das erlaubt ihnen dem Käufer einen niedrigeren Preis anzubieten. Andererseits, da sie nicht genug Geld für die klinische Forschungen ausgeben, haben die Zweifel an der Qualität des Produkts bestimmte Gründe. 

Um die Frage zu beantworten, ob die Generika dasselbe Schutzprofil, wie das originelle Medikament hat, soll man seine therapeutische Äquivalenz dem Original-Produkt beweisen: man soll die nötigen klinischen Forschungen von Generika an Patienten und die klinischen Forschungen des Original-Medikaments und der Generika durchführen. Das Schutzprofil von Generika-Produkt soll auch erforscht werden.  

Besonders wichtig sind solche Forschungen für die Medikamente gegen chronische Krankheiten: viele Patienten nehmen sie im Laufe Ihres Lebens. Aber leider sind diese Forschungen nicht obligatorisch, so dass sie häufig nicht durchgeführt werden. 

Oft wird die niedrige Qualität von Generika dadurch erklärt, dass aus Ersparnisgründen (der aktive Wirkstoff beträgt ca. eine Hälfte des Selbstkosten von Generika) wird der billigste aktive Wirkstoff angeschaffen, selbstverständlich, von niedrigeren Qualität. 

Häufig werden die Substanzen für die Generika, auch aus Ersparnisgründen, in den Ländern mit niedriger Kontrolle an Medikamentenherstellung produziert, wo der Prozess der Herstellung von aktiven Wirkstoffen einfach nicht kontrolliert wird. Außerdem können die Änderungen in die Synthesemethode vorgenommen werden. 

Außer dem aktiven Wirkstoff bilden auch Hilfsstoffe einen Bestandteil der Arzneimittel. Die beliebige Änderung Ihrer Struktur kann zur Veränderung der Qualität des Medikaments führen und beim Patienten allergische Reaktionen oder toxische Erscheinungen verursachen. 

Man soll über sie Nebenwirkungen von Medikamenten nicht vergessen. Generika kann 70-100% der Effektivität gegenüber dem originellen Produkt haben. Aber diese Kennziffer bezieht sich auch auf Nebenwirkungen. Zum Beispiel wenn der Patient Original Viagra Pfizer einnahm und keine Nebenwirkungen erlebte, kann er sie in vollem Umfang nach der Einnahme von Viagra Generika erleben. Wenn es um älteren Patienten oder Patienten mit seriösen Gesundheitsproblemen geht, soll man ausnehmend vorsichtig beim Wechsel vom Original-Medikament auf Generika sein. 

Darum soll der Patient genau wissen, die Arzneimittel welcher Marke er kaufen möchte, bevor er in die Apotheke geht. 

Das heißt, einerseits ist die Möglichkeit des Anschaffens von Medikamenten zum günstigeren Preis sehr wichtig, besonders wenn wir das Älterwerden von der Bevölkerung in Kauf nehmen. Andererseits, stellt das Fehlen der nötigen Forschungen die Qualität vieler Generika in Zweifel.

Schon gewusst?

Gewissermaßen tut Viagra der schwangeren Frauen gut. Es verbessert die Durchblutung in der Gebärmutter, somit bekommt der Embryo mehr Nährstoffe zugeführt. Dies trägt auch zu einer normalen Entwicklung des Kindes bei.

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Lukas Richter

Lukas studierte Medizin in Frankreich, bevor er sich dafür entschied, in seine Heimatstadt Memmingen zurückzukehren und ehrenamtlich zu arbeiten. 15 Stunden pro Woche berät er Obdachlose und Arme in Memmingen und aus der Umgebung. Vor 2 Jahren hat er sich unserem Team angeschlossen und schreibt seither fachkundige Artikel. Lukas hat eine reiche medizinische Erfahrung und schreibt momentan seine Doktorarbeit. Er orientiert sich gut in solchen Problemen wie Erektionsstörungen sowie in vielen weiteren medizinischen Bereichen.

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