Potenzmittel im Vergleich

04 Mai 2013 um 12:29


Potenzmittel: Gegenanzeigen und Nebenwirkungen

Potenzmittel: Gegenanzeigen und Nebenwirkungen

Bei der Entscheidung ein erfülltes Geschlechtsleben dank den Potenzpillen Viagra, Cialis und Levitra wiederherzustellen muss der Mann ein geeignetes Präparat finden. Dabei kann nur ein Arzt helfen. Hier werden nur die wichtigsten Nebenwirkungen der Potenzmittel angeführt, sowie Indikationen und Gegenanzeigen.

Zu den bekanntesten Potenzpillen wird ohne Zweifel Viagra gezählt. Der Wirkstoff in Viagra heißt Sildenafil Citrat. Eine Tablette enthält Sildenafil in Dosierungen 50mg und 100mg. 

Indikation

Sildenafil dient zur Behandlung der erektilen Dysfunktion, unabhängig von den Ursachen.

Gegenanzeigen

Sildenafil darf nicht eingenommen werden:

- bei der Überempfindlichkeit gegen diese Wirksubstanz;

- bei der gleichzeitigen Anwendung mit NO-Donatoren oder Nitraten in allen Darreichungsformen;

- bei Herzerkrankungen;

- bei anatomischen Penismissbildungen, Sichelzellanämie, multiplem Myelom, Leukose;

- im Alter unter 18 Jahren.

Viagra Nebenwirkungen

Zu den häufigsten Nebenwirkungen von Viagra, die die meisten Anwender verzeichnen, gehören Kopfschmerzen, blauer Schleier im Gesichtsfeld, eine erhöhte Lichtempfindlichkeit, Gesichtsrötungen, Schwindel, Dyspepsie, Rhinitis. 

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Bevor Sie Cialis, Levitra oder Viagra kaufen, müssen Sie die Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten beachten. Cimetidin, Erythromycin, Ketoconazol mindern die Konzentration von Sildenafil im Blut und senken die Clearance. 

Sildenafil verstärkt den antiaggregatorischen Effekt von Natrium-Nitroprussid. Sildenafil kann bei der gleichzeitigen Anwendung mit oralen Medikamenten gegen Hypoglykämie, Calciumkanalblockern und Betablockern lebensbedrohlich sein. Bei der Kombination von Sildenafil und Nitraten kommt es zu einem letalen Ausgang. Sildenafil verstärkt die hypotensive Wirkung von Nitraten.

Wenn keine gesundheitlichen Gegenanzeigen vorliegen, kann der Wirkstoff Sildenafil dem Anwender ein befriedigendes und erfülltes Geschlechtsleben schenken. Werden die Gegenanzeigen ignoriert, kann es gefährliche Folgen haben.

Viagra Dosierung

Sildenafil soll eine Stunden vor der beabsichtigten sexuellen Aktivität eingenommen werden. Die anfängliche Dosierung für erwachsene Männer beträgt 50mg einmal innerhalb von 24 Stunden. Unter Berücksichtigung der Wirksamkeit und der Verträglichkeit kann die Dosierung auf 100mg erhöht oder auf 25mg reduziert werden. Die Einzelmaximaldosis beträgt 100mg. Diese Dosierungsempfehlungen gelten auch für Patienten mit Nieren- und Leberinsuffizienz. Die Dosisanpassung bei älteren Patienten ist nicht erforderlich. 

Eine weitere Wirksubstanz zur Behandlung der Impotenz ist Vardenafil. Vardenafil ist der Hauptwirkstoff in dem bekannten Potenzmittel Levitra und seinen Generika.

Indikation

Dieser Wirkstoff dient zur Behandlung der erektilen Dysfunktion.

Gegenanzeigen

Vardenafil darf nicht eingenommen werden:

- bei der Überempfindlichkeit gegen die Komponenten des Präparates;

- bei der gleichzeitigen Anwendung mit HIV-Proteaseinhibitoren (Indinavir, Ritonavir);

- bei der gleichzeitigen Anwendung mit Nitraten und NO-Donatoren;

- bei einer angeborenen Verlängerung des QT-Intervalls;

- bei Patienten mit für Priapismus prädisponierenden Erkrankungen (Sichelzellanämie, multiples Myelom, Leukämie);

- schwere Leberfunktionsstörungen;

- anatomische Penismissbildungen;

- bei Personen unter 18 Jahren.

Levitra Nebenwirkungen

Vardenafil zeichnet sich dadurch aus, dass es nebenwirkungsarm ist. Die Nebenwirkungen von Levitra sind in der Regel gering und vorübergehend. Zu den häufigsten Nebenwirkungen von Levitra werden Kopfschmerzen, Gesichtsrötungen, Dyspepsie, Übelkeit, Schwindel, Rhinitis gezählt. Selten treten solche Nebenwirkungen von Vardenafil wie eine erhöhte Lichtempfindlichkeit, Rückenschmerzen, arterielle Hypertension, Myalgie, Schläfrigkeit, tränende Augen, Ischämie, synkopaler Anfall, Nasenbluten auf.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Bei der Anwendung mit Erythromycin, Ketoconazol, Intraconazol soll die Dosis von Vardenafil 5mg betragen. Dabei soll die Dosierung von Ketoconazol und Intrakonazol 200mg nicht überschreiten. Die Einnahme mit Indinavir und Ritonavir ist kontraindiziert. Bei der gleichzeitigen Anwendung mit Nitraten und NO-Donatoren kommt es zur arteriellen Hypertension mit einem letalen Ausgang.

Die Mischtherapie mit Alphablockern und Levitra kann zur Entfaltung der arteriellen Hypertonie führen. Vardenafil soll mit Abstand von 6 Stunden nach der Anwendung der Alphablocker eingenommen werden. Dabei soll die Dosierung 5mg betragen. Gleichzeitig mit Tamsulosin kann Vardenafil allerdings eingenommen werden.

Levitra Dosierung

Die anfängliche Dosierung von Vardenafil beträgt 10mg. Es wird 25 – 60 Minuten vor dem sexuellen Kontakt eingenommen. Die Wirkdauer von Vardenafil 10mg beträgt 4 – 5 Stunden. Die Einzelmaximaldosis beträgt 20mg innerhalb von 24 Stunden. Unter Berücksichtigung der Wirksamkeit und Verträglichkeit kann die Dosierung auf 20mg erhöht oder auf 5mg reduziert werden.

Das dritte bekannte Potenzmittel mit dem Wirkstoff Tadalafil ist Cialis.

Indikation

Tadalafil dient zur Behandlung der erektilen Dysfunktion.

Gegenanzeigen

Tadalafil darf nicht eingenommen werden:

- bei der Überempfindlichkeit;

- bei der gleichzeitigen Anwendung mit Nitraten, NO-Donatoren;

- im Alter unter 18 Jahren.

Cialis Nebenwirkungen

Die häufigsten Nebenwirkungen von Cialis sind Kopfschmerzen, Dyspepsie, Rückenschmerzen, Myalgie, Rhinitis, Gesichtsrötungen. Selten berichten die Anwender über Schwindel und Augenschmerzen, Bindehautentzündung. 

Cialis Dosierung

Die empfohlene Dosierung beträgt 20mg Tadalafil. Es wird mindestens 16 Minuten vor der geplanten sexuellen Aktivität unabhängig von der Mahlzeit eingenommen. Innerhalb von 36 Stunden können die Patienten Geschlechtsakte vollziehen.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Die Wirkung von Tadalafil wird verstärkt und die Häufigkeit seiner Nebenwirkungen erhöht durch die Medikamente gegen Pilzerkrankungen (Itraconazol, Ketoconazol), Erythromycin, Cimetidin, Ritonavir. Die genannten Medikamente beeinflussen ebenfalls den Leberstoffwechsel.

Bei der gleichzeitigen Anwendung mit Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten kommt es zur gegenseitigen Verstärkung der Wirkung. Dies kann beispielsweise zu einer starken Blutdrucksenkung führen. Die gleichzeitige Einnahme mit Enzyminduktoren kann die Wirkung des Potenzmittels abschwächen.

Falls Sie sich entschieden haben, Cialis, Levitra oder Viagra online zu kaufen, lesen Sie die hier angeführten Informationen. Unbedingt muss man sich von einem Arzt beraten lassen, um mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden und von dem maximalen Nutzen des Medikamentes zu profitieren.

Schon gewusst?

Die ersten Mittel gegen Impotenz wurden noch im Alten Griechenland und Ägypten bekannt. Homer empfahl die Anwendung der Stechapfelsamen und Farnkrautblüte. 2000 Jahre später erwähnte auch Shakespeare diese Pflanzen in seinen Werken.

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Lukas Richter

Lukas studierte Medizin in Frankreich, bevor er sich dafür entschied, in seine Heimatstadt Memmingen zurückzukehren und ehrenamtlich zu arbeiten. 15 Stunden pro Woche berät er Obdachlose und Arme in Memmingen und aus der Umgebung. Vor 2 Jahren hat er sich unserem Team angeschlossen und schreibt seither fachkundige Artikel. Lukas hat eine reiche medizinische Erfahrung und schreibt momentan seine Doktorarbeit. Er orientiert sich gut in solchen Problemen wie Erektionsstörungen sowie in vielen weiteren medizinischen Bereichen.

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