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27 Januar 2012 um 22:02


Masochismus Psychologie

Masochismus Psychologie

Masochismus

Unter Masochismus versteht man die Zuneigung des Menschen, (sexuelle) Befriedigung und Lust durch Schmerzen und Demütigung zu erleben. 
Ursprünglich wurde dieser Begriff vom Psychiater Richard Krafft-Ebing in der Monographie  „Psychopathia sexualis“ (1886) verwendet. Es gibt auch den Begriff „sexueller Masochismus“. Dabei wird das sexuelle Benehmen verstanden, bei dem man durch Schmerzen und Demütigung erregt und sexuell befriedigt wird, die ihm sein Partner antut.
Der psychologische Masochismus ist eine besondere Form, wenn der Mensch Vergnügen durch Beleidigungen, Erniedrigung, Bedrohung hat. 
Der Masochismus wird gewöhnlich in der Kindheit registriert, in der Regel in Verbindung mit dem Sadismus. S. Freud ist der Meinung, dass in den Schmerzen das Vergnügen liegt (erotogener Masochismus). Der Masochismus ist allen Menschen eigen, im Unbewussten. Bei den Erwachsenen kann eine milde Form des Masochismus beobachtet werden, z.B. in den erotischen Rollenspielen. 
Der Begriff Masochismus bezieht sich auf den Schriftsteller Leopold von Sacher-Masoch, der in seinen Werken Schmerzverhalten in Bezeihungen mit Frauen schildert. Dennoch wurde der Begriff dank R. Krafft-Ebing weit verbreitet.
Der Masochismus kommt zum Ausdruck unterschiedlich: vom Wunsch sich zu beschmieren zu den Bestrebungen, sich operieren zu lassen. Die Psychiater behaupten, dass der Masochismus in der Tat nicht die Bestrebung nach den Schmerzen ist, sondern der Wunsch, die absolute Macht über seinen Körper und Geist zu bekommen. 
Manchmal werden die Masochisten sexuell erregt, wenn sie in einer gefährlichen Situation sind. 
Der berühmte Psychoanalytiker L. Eidelberg beschreibt folgende Ursachen des Masochismus:

1) Störungen bei der Geschlechtsidentifizierung im Alter von 1 bis 1,5. In dieser Zeit empfindet das Kind die Schuld, das Loslösen von der Mutter;

2) Minderwertigkeitskomplex;

3) Ängste und Gewissenskonflikte, die die weitere Entwicklung der Persönlichkeit des Kindes beeinflussen. ---

Wie im Fall des Sadismus kann der Masochismus symbolisch zum Ausdruck kommen: Der Mann kann daran Spaß haben, indem er seiner Herrin zu Fuß fällt. In den Partnerschaften, in denen der Mann Masochist ist, wird immer wieder folgendes gespielt: Die Domina erniedrigt den Partner, sodass er ihr unterworfen ist. Eventuell kann der Mann die Rolle eines Dieners/Sklaven spielen. Nicht selten spielt der Mann einen Hund mit dem Halsband, dem befohlen wird und Knochen geworfen werden. 
Aus der Sicht der sozialen Sicherheit ist der Masochismus im Vergleich zum Sadismus nicht gefährlich. Der Masochist hegt keinen Wunsch, die anderen zu quälen und zu töten. Dennoch ist der Masochismus eine psychologische Störung, die das Sexualleben des Menschen ruinieren kann. Man muss darauf achten, dass die Kinder gut erzogen werden, ohne strenge Bestrafungen.

 

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Schon gewusst?

Die gegenwärtige Gesellschaft hat eine verkehrte Vorstellung von Leopold von Sacher-Masoch. In der Tat sind seine Werke harmlos und sentimental.

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Lukas Richter

Lukas studierte Medizin in Frankreich, bevor er sich dafür entschied, in seine Heimatstadt Memmingen zurückzukehren und ehrenamtlich zu arbeiten. 15 Stunden pro Woche berät er Obdachlose und Arme in Memmingen und aus der Umgebung. Vor 2 Jahren hat er sich unserem Team angeschlossen und schreibt seither fachkundige Artikel. Lukas hat eine reiche medizinische Erfahrung und schreibt momentan seine Doktorarbeit. Er orientiert sich gut in solchen Problemen wie Erektionsstörungen sowie in vielen weiteren medizinischen Bereichen.

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